Wir haben die "SpyraThree" nun seit knapp 3 Jahren im Dauer-Test und haben uns dabei stets auf Handling und Haltbarkeit sowie auf Reichweite und Präzision fokussiert. Der Spaß an Wasserschlachten steht im Vordergrund, wobei wir auch andere Einsatzzwecke (Tierschreck) untersucht haben.
Bewertung der Redaktion
Unsere Bewertungskriterien
- Funktionalität: Wie gut erfüllt das Produkt seine vorgesehenen Aufgaben?
- Langlebigkeit: Wie robust und dauerhaft ist das Produkt?
- Sicherheit: Wie risikofrei ist die Nutzung des Produkts?
- Schadstoffe: Wie verträglich sind die Substanzen, die im Produkt enthalten sind?
- Nachhaltigkeit: Wie umweltfreundlich und ressourcenschonend ist das Produkt?
Das gefällt uns
- geniale Einzelschuss-Funktion
- hohe Reichweite
- automatisches Auffüllen
- super Handling
Das könnte besser sein
- etwas undicht
- recht schwer
- Preis vergleichsweise hoch
Produktbeschreibung
Die "SpyraThree" bzw. "Spyra 3" ist eine automatische Wasserpistole und einer der stärksten Wasserblaster auf dem Markt. In nur zehn Sekunden lädt sich das Spyra-Modell dank Auto-Reload auf – wenn auch etwas laut. Ist der Tank einmal befüllt, können 22 präzise Einzelschüsse abgegeben werden. Im PowerShot-Modus reichen diese bis zu 15 Meter weit. Im "Burst"-Mode kommt ein Dreifachschuss, der "Open"-Mode steht für Dauerfeuer. Genial: Wie es um den Tank- und Batteriestatus beschaffen ist, zeigt eine Anzeige auf einem kleinen Display an. Pro Akkuladung sind bis zu 2200 Schüsse möglich, geladen wird via USB-C. Im Vergleich zur neuen "SpyraFour" ist das Display einfacher beschaffen und die Schuss- und Spiel-Optionen sind beschränkter, dennoch sticht die "SpyraThree" die meisten Konkurrenz-Produkte weiterhin locker aus.
Erfahrungsbericht
Die "SpyraThree" ist seit dem Sommer 2023 Teil unseres Wasserpistolen-Arsenals und darin in der Regel unsere erste Wahl. Was Präzision, Reichweite aber vor allem den Spaßfaktor betrifft, haben wir noch kein anderes Modell gefunden, dass uns so überzeugt hat. Aber alles der Reihe nach.
Geladen wird die elektrische Wasserpistole, indem man sie bis zu einer Markierung ins Wasser hält. Wir haben das in einem Eimer, im Planschbecken und auch im gefüllten Waschbecken getestet. Zum Starten des automatischen Befüllens einfach den Trigger nach vorne schieben und warten, bis auf dem Display 100 Prozent angezeigt wird. Was uns hier ein wenig gestört hat, ist die Lautstärke des Motors. Aber für heimliche Aktionen ist die "SpyraThree" ohnehin nicht gedacht.
Ihre große Stärke liegt ganz klar in der Power. Bei knapp 3 Kilogramm Gewicht braucht es auch beide Hände, um dieser Kraft Herr zu werden. Für kleine Kinder ist sie daher schlicht zu schwer, größere werden aber umso mehr Spaß haben. Der Wasserstrahl ist im Vergleich zu herkömmlichen Wasserpistolen dicker, der Schwall, der einen trifft, erinnert eher an das Zerplatzen einer Wasserbombe als einen Spritzpistolen-Treffer.
Man hat die Wahl zwischen drei Schussmodi (klassisch, Dreifach-Schuss, Dauerfeuer) sowie dem sogenannten Power-Shot, der bis zu 15 Meter reicht. Die "SpyraThree" schießt aber nicht nur weit, sie schießt auch genau, wie wir bei Zielübungen im Garten feststellen konnten. Auch die Akku-Dauer ist beeindruckend hoch und hat bei uns sämtliche Hitzeperioden überdauert.
Bewertung im Detail
Funktionalität: 91/100 Punkte
Die "SpyraThree" begeistert mit 22 Schüssen pro Tank, einer effektiven Reichweite von etwa 10 bis 15 Metern und einer sehr schnellen automatische Befüllung in rund 10 bis 12 Sekunden. Bei den drei Modi "Open", "Burst" und "League" feuert man entweder frei, schießt dreifach oder spielt taktisch mit begrenzter Feuerrate. Die Akkuanzeige, Tankanzeige und das klare Display lassen das Ganze sehr hochwertig und kontrolliert wirken. Für Wasserschlachten ist das ein echtes Spaß-Upgrade, weil man nicht ständig manuell pumpen oder nachfüllen muss.
Verarbeitung & Langlebigkeit: 89/100 Punkte
Die "SpyraThree" wirkt sehr sauber konstruiert und technisch ausgereift. Das Gehäuse, die integrierte Pumpe und der Akku sind auf hohen Bedienkomfort ausgelegt, was sie klar über einfache Wasserblaster hebt. Das Gewicht ist allerdings deutlich höher als bei klassischen Wasserpistolen, wodurch sie weniger „leichtfüßig“ im Dauerbetrieb ist. Insgesamt handelt es sich um ein Premium-Gadget, das auf viele Spielsessions ausgelegt ist, solange man mit ihr vernünftig umgeht. In unserem Dauertest geht die "Spyra Three" bereits in die dritte Sommersaison.
Sicherheit: 85/100 Punkte
Die "Spyra 3" ist kein gefährliches Produkt, aber wegen ihrer Leistung und ihres Gewichts auch kein Spielzeug. Der Hersteller bzw. Händler nennt eine Empfehlung ab 14 Jahren und weist auf Aufsicht durch Erwachsene hin. Die Wasserstöße sind kräftig genug, um aus kurzer Distanz deutlich spürbar zu sein, ohne dabei wirklich schmerzhaft zu werden. Von Schüssen auf Kopfhöhe raten wir aber klar ab – für Extrem-Nutzer gibt es Sicherheitsbrillen, die extra erworben werden können.
Schadstoffe: 80/100 Punkte
Bei Spyra-Wasserpistolen handelt es sich um Akku- und Elektronikprodukte mit Kunststoffgehäuse, also grundsätzlich um ein Materialpaket, bei dem man nicht mit besonderer Schadstofftransparenz rechnen darf. In den frei zugänglichen Quellen werden zwar Nutzung, Modus und Ladefunktion gut beschrieben, aber keine tiefen Angaben zu Materialien oder unabhängigen Schadstofftests gemacht. Das ist für ein Sommer-Gadget nicht ungewöhnlich, aber eben auch nicht vorbildlich.
Nachhaltigkeit: 77/100 Punkte
Nachhaltig ist die "SpyraThree" nur bedingt, weil sie ein technisch aufwendiges, akkubetriebenes Spaßprodukt ist, das vor allem auf Erlebnis statt auf Sparsamkeit ausgelegt ist. Positiv ist, dass sie viele Wasserschlachten und mehrere Jahre über hält, selbst wenn man sie intensiv nutzt. Im Vergleich zu vielen billigen Wasserpistolen, die schnell undicht werden und ausgetauscht werden müssen, ist das gut. Negativ bleiben Akku, Elektronik und der relativ hohe Anschaffungspreis, die einen Spyra-Blaster klar in die Gadget-Ecke schieben. Unterm Strich zählt hier eher der hohe Spaßfaktor als ein nachhaltiges Nutzungskonzept.
Produktdaten
- Altersempfehlung laut Hersteller
- ab 14 Jahren
- Materialien
- Kunststoff und Elektronik
- Gewicht
- 2,93 kg
Unser Fazit zur elektrischen Wasserpistole „Spyra 3“
Super Optik, super Haptik, geniales Gefühl beim Abdrücken. Die "SypraThree" macht einfach Spaß. Aufgrund des relativ hohen Gewichts und der starken Feuerkraft nur für ältere Kinder empfohlen. Die werden aber – wie wir beim Testen – ihren Spaß haben. Trotz weniger Schussoptionen als die neue "Sypra Four" halten wir sie immer noch für eine der besten Wasserpistolen.
