Inhaltsverzeichnis
Für diesen Ratgeber haben wir u.a. von Kosmos Experimentierkästen zum Test zur Verfügung gestellt bekommen. Weitere Erfahrungsberichte trugen die Produkttester unserer Dad’s Life Community bei. Pädagogische Informationen haben wir bei Professoren aus naturwissenschaftlichen Fächern eingeholt.




Tipp: Die Kinder möchten alles bis ins Detail wissen? Hier geht’s zur Übersicht über die besten Mikroskope für Kinder ab 6 Jahre.
Unsere Favoriten für Experimentierkästen nach Alter
Nach welchen Kriterien erfolgt die Auswahl der Produkte?
Wir vertrauen bei der Produktauswahl auf unsere Fachredakteure und Experten. Außerdem fließen die Rückmeldungen der Dad‘s Life-Community sowie seriöse Prüfzeichen, Gütesiegel und Testergebnisse in die Auswahl der von uns empfohlenen Produkte mit ein.
Experimentierkasten ab 4 Jahren
Die ersten Experimentierkästen sind für Kinder ab 4 Jahren geeignet. Sie bieten oft einen Querschnitt durch verschiedene Bereiche oder besonders kinderfreundliche Themen. So können die kleinen Forscher unbeschwert die ersten Experimente wagen.
Umfang: 56 Experimente
Alter: ab 4 Jahren
Unser Fazit
Dieses Set von einem No-Name-Hersteller hat uns überrascht. Für die ersten Experimente ist es absolut in Ordnung. Allerdings wären Nachfüllsets wünschenswert denn so bleibt immer extrem viel Verpackungsmüll übrig.
Umfang: 38 Experimente
Alter: ab 4 Jahren
Unser Fazit
Ordentliches Set, mit dem man seine Kinder über die Wissenschaft unterhalten kann. Die Inhalte des Sets sind unserer Ansicht nach nicht hochwertig, erfüllen aber ihren Zweck.
Experimentierkasten ab 5 Jahren
Naturgesetze oder Technik ganz einfach verständlich machen – das ist die Aufgabe der Experimentierkästen für Kinder ab 5 Jahren. Anhand von Alltags-Erlebnissen erfahren Vorschüler spielerisch wissenschaftliche Grundprinzipien.
Umfang: 29 Experimente
Alter: 5 bis 8 Jahre
Unser Fazit
Wir hatten diesen Experimentierkasten im Test und waren selbst überrascht, wie oft die Kinder danach gefragt haben. Die Experimente sind teilweise sehr simpel, hinterlassen unserer Erfahrung nach aber großen Eindruck.
Umfang: 21 Experimente
Alter: 5 bis 8 Jahre
Unser Fazit
Dieses Set wurde von einem Vater aus unserer Community empfohlen, der die einfach zu bewältigenden Experimente sehr gut fand. Gut finden wir auch, dass der Zeitaufwand überschaubar ist und man so immer wieder ein wenig forschen kann.
Experimentierkasten ab 6 Jahren
Passend zum Eintritt in die Grundschule gibt es Experimentierkästen, die sich mit Themen beschäftigen, die man aus dem Alltag kennt oder in der Schule noch behandeln wird. Auch erste Sets zum Züchten von Kristallen sind ab diesem Alter freigegeben.
Umfang: über 50 Versuche
Alter: 6 bis 9 Jahre
Unser Fazit
Spannendes Set für einen spielerischen und lehrreichen Einstieg in die Schulzeit, das bereits neu aufgelegt wurde. Die Erklärungen sind gut und verständlich, ein paar der Inhalte können allerdings etwas wertiger sein.
Umfang: über 20 Versuche
Alter: 6 bis 8 Jahre
Unser Fazit
Wir finden, dieses Set ist ein ideales Geschenk für Kinder, die ohnehin gerne im Bad Zeit verbringen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist in Ordnung, auch wenn sich der Spaß auf zwei, drei Wiederholungen beschränkt.
Umfang: über 70 Versuche
Alter: 6 bis 12 Jahre
Unser Fazit
Ordentlicher Experimentierkasten, der überraschend viel bietet und dementsprechend lange interessant bleibt. Voraussetzung: Papa oder Mama unterstützen bei den Experimenten. Die Utensilien sind mitunter fragil, hier heißt es aufpassen.
Umfang: 50 Experimente
Alter: 7 bis 12 Jahre
Unser Fazit
Ein unterhaltsames und einfaches Set für neugierige Kinder, die Interesse an Gärtnern, Natur und Pflanzen haben. Für langfristige Begeisterung braucht es unserer Erfahrung nach zusätzliche Samen und Ideen, da der Umfang des Sets begrenzt ist.
Experimentierkasten ab 8 Jahren
Im Alter von 8 Jahren ist die wissenschaftliche Neugierde der Kinder auf ihrem Höhepunkt – zumindest kann sie es dank der üppigen Auswahl an entsprechenden Experimentierkästen für Fortgeschrittene sein. Chemie, Biologie und Physik erleben Jungs und Mädchen hier spielend.
Umfang: Doppel-Biotop & Zubehör
Alter: ab 8 Jahren
Unser Fazit
Spannende Alternative zu klassischen Experimentierkästen. Das Biotop ist eine gute Basis, etwas über die Natur zu lernen. Leider funktionieren die Experimente nicht immer. Hier müssen Papa und Mama genau arbeiten.
Umfang: 20 Experimente
Alter: 8 bis 13 Jahre
Unser Fazit
Ein nettes Basis-Chemielabor, mit dem auch schon jüngere Kinder unter Anleitung der Eltern ihre Freude haben werden. Die Erklärungen sind top. Wir würden uns aber mehr leicht zu verwendende Farbstoffe wünschen.
Umfang: 39 Experimente
Alter: 8 bis 12 Jahre
Unser Fazit
Der zweite Teil des Kosmos-Schülerlabors ist unserer Meinung nach gelungen. Im Vergleich zu anderen Experimentierkästen hat uns vor allem die Vielfalt der unterschiedlichen Versuche überrascht.
Umfang: über 90 Experimente
Alter: ab 8 Jahren
Unser Fazit
Um diesen Preis ein Mikroskop zu erhalten, ist unschlagbar. Natürlich kann die Qualität nicht mit einem richtigen Mikroskop mithalten, aber für erste tiefe Einblicke reicht es allemal. Und da alles aus Kunststoff ist, kann bei kleinen Unfällen nicht viel passieren.
Experimentierkasten ab 10 Jahren
Um 10-jährige Kinder zu begeistern, müssen die Experimentiersets schon etwas Besonderes bieten. Wem möchte etwa eine Cyborg-Hand konstruieren oder mit Kosmos Kristalle züchten?
Umfang: XXL-Hydraulik-Hand
Alter: 10 bis 14 Jahre
Unser Fazit
Dieses Set hat uns als alte Terminator-Fans natürlich schon mit der Thematik und der Optik überzeugt. Aber auch die Rückmeldungen von Eltern zeigt, dass Kosmos hier wieder sauber gearbeitet hat. Gutes Vater-Sohn-Projekt!
Umfang: über 20 Experimente
Alter: ab 10 Jahren
Unser Fazit
Umfangreiches Set, in dem aber nicht alle Komponenten top sind. Dennoch können wir sagen, dass das Experimentieren mit dem Chemiebaukasten Spaß macht und das Lernen somit einfach ist.
Umfang: mehrere Gussformen und Behälter
Alter: 10 bis 14 Jahre
Unser Fazit
Wer auf Kristalle steht und die nötige Geduld aufbringt, ist mit diesem Set gut beraten. Die Basis zum Züchten ist im Paket enthalten, ein paar zusätzliche Extras wie destilliertes Wasser muss man aber noch besorgen.
Bestseller: Experimentierkasten
Wir haben die beliebtesten Experimentierkästen für Kinder inklusive Angebote in einer Bestseller-Liste für euch aufbereitet (die Auswahl wird täglich aktualisiert).
Was wird am häufigsten gekauft?
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Darauf musst du bei einem Experimentierkasten achten
„Kinder sind von Natur aus wissbegierig und lernwillig“, sagt die Rostocker Frühpädagogin Silke Pfeiffer.[1] Sobald sie einen spannenden Themenbereich gefunden haben, wollen sie darüber alles wissen und alles verstehen. Egal, ob es um chemische Reaktionen, physikalische Naturgesetze, oder biologische und technische Grundkenntnisse geht. Hier lohnt der Griff zu einem Experimentierkasten. Mit diesen Sets, bestehend aus kleinen wissenschaftlichen Geräten, Bauteilen und Substanzen, können Kinder neues Wissen selbst erarbeiten, statt dieses nur aus einem Buch zu erfahren. So bleibt dieses Wissen länger haften und sorgt obendrein dafür, dass Kinder noch mehr dazulernen möchten.[2]
Bei Experimentierkästen für Kinder sollten Eltern jedoch unbedingt auf die Altersangabe (ab 4 Jahren, ab 6 Jahren etc.) achten. Wenn die kleinen Forscher über- oder unterfordert sind, kann das Interesse am Erforschen rapide sinken. Wichtig ist zudem die Qualität der inkludierten Wissenschafts-Utensilien: Reagenzgläser, Pipetten und Co. gehen bei billigen Produkten oft schon nach dem ersten Kontakt mit Kinderhänden kaputt. Ein hochwertiger Laborkasten ermöglicht hingegen langen Spiel- und Lernspaß und macht die Kleinen so auch fitter für MINT-Fächer[3].
Checkliste
- Alter: Der Experimentierkasten sollte stets dem Alter und den Fähigkeiten des Kindes entsprechen. Sind die Experimente zu schwierig umzusetzen, kann das Frust erzeugen. Sind sie zu einfach, werden die Experimentiersets schnell langweilig und das Interesse an der Wissenschaft verfliegt. Die Altersangaben und Empfehlungen der Hersteller sind ein guter Richtwert.
- Sicherheit: Alle Materialien und etwaige Chemikalien im Experimentierkasten sollten ungiftig und sicher für Kinder sein. Vor allem zu Beginn ist es ratsam, dass Eltern mit den Nachwuchsforschern gemeinsam experimentieren, um die Einhaltung von Sicherheitsregeln zu überwachen. Bei namhaften Herstellern darf man von regelmäßigen Sicherheitsprüfungen ausgehen.
- Themen: Experimentierkästen für Kinder ab 4 Jahren bzw. 5 Jahren widmen sich noch breiten Themenbereichen, wie den Naturgesetzen im Allgemeinen und ihrer Wirkung im Alltag. Hier können Kids ganz nach dem Prinzip „free choice learning“[2] ihre Versuche auswählen. Bei Experimentiersets für Kinder ab 6 Jahren bzw. ab 8 Jahren geht es deutlich tiefer in einzelnen Themenwelten. Fortgeschrittene Forscher können sich so näher mit Robotik, Elektrotechnik, Hydraulik, Mikrobiologie oder Chemie befassen.
- Bildungswert: Ein guter Experimentierkasten vermittelt wissenschaftliche Konzepte in einer Weise, die Kinder verstehen und nachvollziehen können und die ihnen Spaß macht. Besonders wertvoll können Experimentierkästen sein, deren Themen an aktuelle Inhalte in der Schule angepasst sind. So können Kinder den Stoff aus MINT-Fächern[3] mit Begeisterung selbst erarbeiten und müssen nicht alles vergleichsweise langweilig aus den Büchern lernen.
- Anleitung: Eine klare, verständliche Anleitung hilft den kleinen Forschern Schritt für Schritt bei ihren Experimenten. Gleichzeitig enthalten sie die wichtigsten Sicherheitshinweise und gegebenenfalls ergänzende Informationsmaterialien. Bei manchem Experimentierkästen ist das einer der größten Kritikpunkte, weil die Anleitung schlicht unverständlich formuliert ist und die Kinder (und Erwachsenen) so auf sich allein gestellt sind.
- Materialqualität: Experimentierkästen enthalten verschiedene Zubehörteile bis hin zu einem ganzen Mikroskop. Pipetten, Reagenzgläser, Petrischalen[4] und Co. sind natürlich in ihrer Qualität nicht mit echten Produkten zu vergleichen, sollten aber zumindest so robust sein, dass sie unter Kinderhänden nicht gleich brechen (oder noch schlimmer: bereits gebrochen versendet werden).
Häufige Fragen
– Experimentier-Sets und Laborkästen sind vom Hersteller für Kinder gewissen Alters empfohlen. Angesichts der teils komplexen Aufgaben sollten diese Empfehlungen ernst genommen werden, um kleine ForscherInnen nicht zu überfordern.
– Ein Experimentierkasten besteht oft aus verschiedenen Experimenten, die Kinder selbst auswählen und durchführen können. Das entspricht dem „free choice learning“-Prinzip aus der Pädagogik[2] – Eltern sollten lediglich eine begleitende Funktion einnehmen.
– Das Zubehör eine Experimentierkastens (Pipetten, Reagenzgläser, Petrischalen[4] etc.) ist oft sehr filigran und kann bei schlecht verpackten oder minderwertig verarbeiteten Modellen schon beim Versand brechen.
Der richtige Experimentierkasten muss unbedingt abgestimmt auf das Alter des Kindes sein. Die kleinen Forscher sollen schließlich stimuliert, nicht aber über- oder unterfordert werden. Hersteller-Angaben (Experimentierkasten ab 4 Jahren, ab 5 Jahren etc.) sind ein guter Richtwert – letztendlich muss man aber nach Geschicklichkeit, Interesse und Erfahrung im Experimentieren individuell wählen.
Ein merklicher Unterschied betrifft die Instruktionen für die einzelnen Experimente. Diese sind bei manchen Experimentierkästen schwer nachzuvollziehen und nur unter Mithilfe von Erwachsenen zu realisieren. Auch bei der Materialqualität der einzelnen Zubehörteile der Sets gibt es große Differenzen. So berichten manche Väter der Dad’s Life Community von Petrischalen[4], die beim ersten Experiment brechen oder bereits in gebrochenem Zustand versendet werden.
– Kosmos (eigtl. Frankh-Kosmos, Verlag mit 200-jähriger Geschichte und Sitz in Stuttgart, Fokus u.a. auf Kinderbücher, Experimentierkästen und Spiele wie Exit – The Game und Catan)
– Clementoni (italienischer Hersteller von Lernspielzeug, Lizenzinhaber des Galileo Lab)
– Franzis (Verlag aus Haar bei München, bekannt für Elektronik-Fachzeitschriften, vertreibt u.a. die Experimentierkästen der Marke Geolino)
Experimentierkästen fördern bei Kindern das naturwissenschaftliche Verständnis und Kernkompetenzen in MINT-Fächern[3] auf spielerische Weise. Durch eigenhändiges Experimentieren entwickeln sie Problemlösungskompetenzen und lernen, wissenschaftliche Zusammenhänge praktisch zu erfassen. Zudem fördert der Umgang mit einem solchen Experimentierset die Feinmotorik und das konzentrierte Arbeiten.
Mehr zu Experimentierkästen
Umfrage: Welcher Experimentierkasten kommt bei Kindern am besten an?
Wir haben zuletzt Anfang März unsere Community explizit nach ihren Erfahrungen mit Experimentierkästen gefragt. Und neben einigen großartigen Antworten (Der Bierkasten wurde mehr als einmal genannt) haben wir auch konkrete Produktempfehlungen erhalten, die sich bereits in der Liste oben widerspiegeln.
Video: Galileo Lab – Natur unter dem Mikroskop im Test
Was ist in einem Experimentierkasten enthalten? Wie gut ist die Anleitung? Und funktionieren die Experimente auch? Diese und weitere Fragen klärt das Video der Familie Vogel.
Quellen
- Deutschlandfunk Kultur: „Von Geburt an wissbegierig und sozial kompetent“ [1]
- Kindergarten heute (Ausgabe 5 2009): Gehen Sie mit Spaß ans Experimentieren [2]
- Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft & Forschung: MINT [3]
- Wikipedia: Petrischale [4]
Änderungsprotokoll
- 29.03.2025: Zwei neue Experimentier-Sets nach Empfehlungen anderer Väter eingefügt.
- 04.03.2025: Umfrage in der Dad’s Life Community nach neuen Forschungs-Sets eingefügt
- 18.01.2025: Neue Produkte recherchiert und Liste der besten Experimentierkästen 2025 aktualisiert.
- 28.11.2024: Neuen Chemie-Baukasten nach Empfehlung aus unserer Community eingebaut.
- 13.07.2024: Fazit aktueller Experimentiersets hinzugefügt.
- 28.10.2023: Bilder vom Praxistest mit dem Experimentierkasten von Kosmos sowie Video vom Galileo Lab-Test eingefügt.
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