woom-Kinderfahrräder: Alle Modelle im Überblick

Für welchen Zweck woom-Kinderfahrräder optimal sind, welche Größe zu welchem Alter passt – und welche Alternativen es gibt: Hier der Überblick und unsere Einschätzung inklusive Expertenmeinungen.

Sehr leicht, die Rahmengeometrie exakt auf Kinder angepasst und optisch in den Augen vieler Kinder und Eltern recht ansprechend: Die Kinderfahrräder von woom zählen seit einigen Jahren zu den beliebtesten und begehrtesten Modellen – allerdings auch zu den eher höherpreisigen Rädern. Das Reifenprofil und der Rahmen sind bei den woom bikes in erster Linie für die Straße konzipiert – nur die Mountainbike-Serie „woom OFF“ ist wirklich geländetauglich. Deshalb können die woom-Modelle besonders zum Radfahren lernen empfohlen werden. Für erfahrene und sportliche Kinder, die bereits häufiger abseits befestigter Wege unterwegs sind, sind hingegen die Kinderfahrräder z.B. Early Rider eine Alternative in ebenso hoher Qualität.

Für Diskussionen und auch Kritik sorgte in vergangenen Jahren der Umstand, dass die woom Kinderfahrräder bis 2021 in Asien und nicht in Europa produziert wurden. Dem entgegnet Christian Bezdeka, Mitgründer von woom im Dad’s Talk-Podcast: „Wenn man etwas in der Fahrrad-Industrie machen will, kommt man eigentlich um Taiwan bzw. taiwanesisches Know-how nicht drumherum. Und die taiwanesischen Firmen haben so gut wie überall in Asien Werke.“[1] Seit 2021 wird allerdings ein größerer Teil der woom bikes auch in Europa hergestellt.[2] Aufsehen erregte auch der Kinderfahrrad-Test von Stiftung Warentest und ADAC im Jahr 2022[3] beim 20-Zoll-Modell von woom (woom 4), bei dem u.a. ein Riss der Tretkurbel im Dauerbelastungstest zur Abwertung führte. Und auch die mitunter langen Lieferzeiten sind ein regelmäßiger Kritikpunkt, die besonders während der Corona-Pandemie sehr ausgeprägt war. Mittlerweile hat sich die Verfügbarkeit allerdings verbessert.

Wir haben uns angesehen, welches woom-Fahrrad für welches Alter und welche Größe geeignet ist. Dafür haben wir selbst (bzw. unsere Kinder) mehrere woom bikes in unterschiedlichen Größen über einen längeren Zeitraum getestet – und sie gegen Modelle anderer Hersteller wie Early Rider antreten lassen. Wir haben außerdem Fahrradexperten wie Sebastian Tegtmeier von bike-components oder Dipl.-Ing. Marcus Degen von velomotion u.a. um ihre Meinung zu woom gefragt. Ergänzend haben wir auch mit woom-Mitbegründer Christian Bezdeka gesprochen, außerdem war woom-CEO Mathias Ihlenfeld zu Gast in unserem Podcast.

Tipp: Auf welche Kriterien man beim Kauf eines Kinderfahrrades noch achten sollte, erfahrt ihr hier im großen Kinderfahrrad-Ratgeber.

Checkliste für woom Kinderfahrräder

  • Größen: Die richtige Fahrrad-Größe ist neben einem geringen Gewicht Grundvoraussetzung, um unverkrampft und sicher Radfahren zu können. Nach den woom Laufrädern ist das woom 2 mit 14 Zoll das kleinste Kinderfahrrad des Herstellers, es ist optimal für eine Körpergröße von 95 bis ca. 110 cm bzw. einem Alter von ca. 3-4,5 Jahre. Mit den woom bikes 3, 4, 5 und 6 in den Zollgrößen 16, 20, 24 und 26 werden alle gängigen Kinderfahrradgrößen bis zu einer maximalen Körpergröße von 165 cm angeboten, also bis etwa 14 Jahre.
  • Varianten: die Kinderfahrräder der woom ORIGINAL-Serie sind die gängigsten woom-Modelle, sie sind aufgrund der Rahmengeometrie und der eher schmalen Bereifung für die Straße bzw. Asphalt gedacht. Das woom 3 (16 Zoll) gibt es unter der Bezeichnung woom ORIGINAL 3 AUTOMAGIC außerdem als Ausführung mit automatischer Schaltung. Mit den woom OFF-Fahrrädern gibt es auch Kinder-MTBs von woom, die sowohl ohne als auch mit Federgabel (als woom OFF Air) erhältlich sind. Mountainbikes von woom gibt es in 24 und 26 Zoll auch motorisiert: die woom UP-E-Bikes sind für sportliche Kinder, die im Gelände mit den Eltern mithalten wollen. Die woom NOW-Modelle sind hingegen mit einem Front-Gepäckträger ausgestattet und zusammen mit der aufrechten Sitzposition z.B. für Schulkinder gedacht.
  • Gewicht: woom bikes zählen mit einem Gewicht ab nur 5,1 kg (woom 2) zu den leichtesten Kinderfahrrädern weltweit. Das ist deutlich weniger im Vergleich zu anderen, günstigeren Kinderfahrrädern. Ein Beispiel, warum das wichtig ist: Wenn ein Kind mit 15 kg Körpergewicht mit einem gängigen, 9 kg schweren Kinderrad Fahrradfahren lernen muss, ist das vergleichbar mit einem Erwachsenen, der mit einem 45 kg schweren Fahrrad zurecht kommen muss – das ist weder Erwachsenen noch Kinder zumutbar.
  • Rahmen-Geometrie: Die woom-ORIGINAL-Modelle sind ergonomisch exakt auf das Alter bzw. die Körpergröße von Kindern abgestimmt. So bietet z.B. ein tiefer Rahmen beim Einstieg einen besseren Komfort. Jedes woom Kinderfahrrad ist außerdem hinsichtlich des Schwerpunktes so konzipiert, dass automatisch eine aufrechte und entspannte Körperhaltung eingenommen wird. Das ist besonders für Fahranfänger ein Vorteil, für Fahrrad-erfahrene Kinder ist ein sportlicherer Rahmen die bessere Wahl. Fahrrad-Experte Sebastian Tegtmeier von bike-components im Dad’s Talk-Podcast[4]: „Die Geometrie muss sehr ausbalanciert sein und darf nicht extrem in eine Richtung sein. Kinder fahren viel statischer als wir Erwachsene. Sie pedalieren mehr im Sitzen, dementsprechend können sie weniger kompensieren.“ Spannend: Um die Rahmengeometrie der verschiedenen woom bikes perfekt auf den Körperbau von Kindern abzustimmen, haben die beiden Gründer von woom eine Körpermaße-Datenbank erstellt, für die zwei- bis 16-jährige Kinder exakt vermessen wurden.
  • Einzelkomponenten: woom verbaut Fahrrad-Bauteile, die speziell auf die Anatomie und Bedürfnisse von Kindern angepasst sind. woom-Gründer Bezdeka ist überzeugt, dass bei einem Kinderfahrrad „möglichst wenige Erwachsenen-Teile verwendet werden sollten„. Beispiel: Um den Griffdurchmesser an die wachsende Kinderhand konsequent anzupassen, werden diese Teile selbst produziert – so wie 85 % der Fahrradteile individuell entwickelt und exklusiv für woom produziert werden. Wichtig laut Fahrrad-Experte Sebastian Tegtmeier: „Die Kontaktpunkte sind entscheidend: Also die richtige Kurbellänge und Kurbelbreite, die Pedale und der Sattel müssen passen, der Griffe beim Lenker dürfen nicht zu breit sein und natürlich müssen die Abstände zu den Bremshebeln stimmen.[4]
  • Handbremsen: sollen für Kinderhände gut erreichbar und einfach bedienbar sein – nur so ist Radfahren sicher. Das woom 2 und woom 3 Fahrrad haben dazu beispielsweise spezielle „kleine Handreichweiten“-Bremsen. Damit können auch kleine Finger eine gute Bremswirkung erzeugen.
  • Rücktrittbremse: woom verzichtet auf eine Rücktrittbremse, auch beim kleinsten Modell, dem woom 2. Fahrrad-Experte Sebastian Tegtmeier von bike-components im Dad’s Talk-Podcast: „Mit einer Rücktrittbremse sollte eigentlich kein Kinderrad mehr ausgestattet sein. Die Reaktionszeit, die man von der Vorwärts- in die Rückwärtsbewegung hat, um die Rücktrittbremse auszulösen, ist einfach zu lang.“[4]
  • Lieferzeiten und Service: Jedes Fahrrad wird vor dem Versand händisch kontrolliert und kommt bereits eingestellt beim Kunden an. Braucht man Unterstützung, wird einem per Telefon, Mail oder in einer der vielen Vertragspartner in der Regel recht unkompliziert und unbürokratisch geholfen. Zusätzlich wird von woom eine 30 Tage Geld-zurück-Garantie geboten, also die gesetzliche Widerrufsfrist von 14 auf 30 Tage verlängert. Somit hat man einen Monat Zeit zum „Testfahren“ und kann das woom bike innerhalb dieser Zeit kostenfrei zurücksenden.
  • Zubehör: Jedes Kinderfahrrad von woom wird grundsätzlich inkl. Aufbauanleitung bzw. Handbuch, Pedale, Schnellspanner, Vorder- und Rückreflektoren sowie Werkzeug zur Montage des Rades geliefert. Fahrradlicht, Schutzbleche, Fahrradständer, Helm, Radschloss oder auch ein Training-Set (und noch einiges mehr) können separat erworben werden – woom bietet ein umfangreiches Angebot an Zubehörteilen für noch mehr Fahrspaß bzw. damit ein woom bike auch straßenverkehrstauglich wird.
  • Wiederverkaufswert: Definitiv ein großer Pluspunkt bei woom-Kinderfahrrädern. Gebrauchte woom-Modelle erzielen bei Gebrauchtwarenbörsen oftmals Preise nahe des Neuwertes. Fahrrad-Experte Sebastian Tegtmeier von bike-components: „Natürlich spielt auch die Verknappung eine Rolle. Das treibt den Wiederverkaufswert zusätzlich nach oben. Dann kann es passieren, dass ein Gebrauchtrad teuer ist, als das Neue, weil es aktuell ausverkauft ist.[4]

Tipp: Hier gibt es alle Infos zum woom ORIGINAL 3 AUTOMAGIC in 16 Zoll mit automatischer Gangschaltung.

Alle Kinderfahrräder von woom im Vergleich

Ich würde immer empfehlen, auf das Markenprodukt zu setzen. Denn neben der hohen Qualität ist der Wiederverkaufswert ein wichtiger Faktor. woom ist da das beste Beispiel. woom hat inzwischen ellenlange Wartelisten. Wenn du dein woom heute bestellst, bekommst du es mit Glück vielleicht in diesem Jahr noch. Deswegen kann man es gebraucht super verkaufen. Wahrscheinlich zum fast gleichen Preis wie bei der Anschaffung – du zahlst also kaum drauf und bekommst ein hochwertiges Produkt.
Dipl.-Ing. Marcus Degen
Fahrradexperte und Geschäftsführer von velomotion, hier im Dad’s Life Interview

woom 1 Laufrad (ab ca. 1,5 bzw. 3 Jahre)

Kinder lernen das Radfahren wesentlich einfacher, wenn zuvor die Balance auf einem Laufrad trainiert wird.

Tipp: Den kompakten Ratgeber zum Laufrad von woom findet ihr hier.

Mit dem woom 1 lernen Kinder ab ca. 1,5 Jahre bzw. mit einer Körpergröße von ca. 82-100 cm spielerisch, die Balance zu halten – das erleichtert den Umstieg auf ein Fahrrad enorm. Dieses Laufrad ist sehr durchdacht konstruiert und nur 3 kg schwer. Kleinkinder können problemlos aufsteigen und einfach losrollen – das können wir aus eigener Erfahrung bestätigen.

Unser Fazit

Mit dem woom 1 macht man definitiv alles richtig: ergonomisch perfekt und äußerst leicht mit nur 3 kg. Perfekt für Kinder ab 18 Monate.

Das 14 Zoll-Laufrad vom Premium-Hersteller woom ist nur 4,45 kg schwer und für Kinder ab etwa 3 Jahre geeignet bzw. für eine Körpergröße von etwa 95 bis 110 cm. Im Vergleich zum 12 Zoll-Modell ist das woom 1 PLUS mit einem zusätzlichen Trittbrett ausgestattet, auf dem die Füße abgestellt werden können. 

Unser Fazit

Das perfekte Laufrad für Kinder ab 3 Jahre, die vor dem Umstieg auf ein Fahrrad noch die Balance trainieren wollen.

Mehr Auswahl und Alternativen für Kinder-Laufräder gibt’s hier…

woom 2 (14-Zoll-Kinderfahrrad)

Ab einer Körpergröße von 95 bis ca. 110 cm bzw. einem Alter von ca. 3-4,5 Jahre ist das woom 2 Fahrrad mit 14 Zoll die richtige Wahl. Aufgrund des geringen Gewichtes ist das woom 2 eines der besten Kinderfahrräder zum Fahrradfahren lernen.

Tipp: Den kompakten Ratgeber zum Einstiegsfahrrad woom 2 gibt’s hier.

Das woom 2 wiegt nur 5 kg und zählt damit zu den leichtesten Kinderfahrrädern. Auch die ergonomische Gestaltung ist exakt auf Kinder mit einem Alter von ca. 3 – 4,5 Jahre bzw. einer Körpergröße von 95 – 110 cm abgestimmt. Dieses Bike ist mit einer Lenkeinschlagsbegrenzung ausgestattet. Bei größeren Kindern sehen das manche Experten eher problematisch, unserer Erfahrung nach ist diese aber gerade bei jungen Fahranfängern hilfreich. 

Unser Fazit

Ein sehr beliebtes Premium-Kinderfahrrad in Leichtbauweise für Anfänger ab 3 Jahre. Die woom bikes zählen auch in der Dad’s Life Community zu den Kinderfahrrad-Favoriten. Im Vergleich zu sportlicheren Modellen (z.B. von Early Rider) ist die Übersetzung eher gering, deshalb ist das woom 2 vorwiegend für Fahr-Anfänger geeignet. Sehr positiv: Der Wiederverkaufswert ist auch nach längerer Zeit noch recht hoch – wir konnten das Modell nach 3 Jahren um etwa 80% des Neupreises weitergeben.

Mehr Auswahl und Alternativen für Kinderfahrräder in 14 Zoll gibt’s hier…

woom 3 (16-Zoll-Kinderfahrrad)

16 Zoll Kinderfahrräder eignen sich ab einer Körpergröße von ca. 105 cm (Schrittlänge ca. 46 cm) bis 120 cm – diese Größe erreichen durchschnittlich Kinder zwischen ca. 4-6 Jahre. Das woom 3 ist auch mit automatischer Gangschaltung unter den Namen „woom ORIGINAL 3 AUTOMAGIC“ erhältlich.

Tipp: Die kompakte Übersicht zum woom 3 Kinderfahrrad gibt’s hier.

Das woom 3 (16 Zoll-Fahrrad) mit nur 5,4 kg Gewicht (5,9 kg mit Pedale) unterstützt durch die aufrechte Sitzposition das Halten des Gleichgewichts – besonders beim Radfahren lernen wichtig. Das Fahrrad passt für Kinder ab etwa 105 bis 120 cm Körpergröße, somit ab etwa 4 bis 6 Jahre. Jedes woom-Kinderfahrrad wird einzeln geprüft, bevor es die Werkstatt verlässt. Somit darf man die beste Qualität erwarten – und die wird auch beim „woom 3“ ausnahmslos geliefert. Das zeigt auch die Bewertung des ADAC beim Kinderfahrradtest 2024, bei dem das woom 3 zum Testsieger gekürt wurde. Für schon geübtere Kinder gibt es optional auch ein woom 3 mit automatischer Gangschaltung – hier alle Infos zum woom ORIGINAL 3 AUTOMAGIC.

Unser Fazit

Ein Premium-Kinderfahrrad in Leichtbauweise, das perfekt zum Radfahren-lernen auf der Straße geeignet ist. Durch die eher schmale Bereifung vorwiegend für die Verwendung auf der Straße geeignet – weniger fürs Gelände.

mit automatischer Schaltung

Bei diesem woom-Modell handelt es sich um ein woom 3, das um eine automatische 2-Gang-Nabenschaltung erweitert wurde. Mit seinen 16 Zoll ist es für Kinder zwischen 4 und 6 Jahren gedacht – die damit bei größeren Radtouren mit Erwachsenen dank des zweiten Ganges das Tempo einfacher mithalten können. Für absolute Fahranfänger ist aber das woom 3 ohne Gangschaltung unserer Meinung nach die bessere Wahl. Der erste Gang wurde etwas breiter übersetzt, womit das bergauf fahren erleichtert wird. In den zweiten Gang wechselt die Schaltung automatisch bei ca. 11 km/h – womit deutlich höhere Geschwindigkeiten möglich sind, ohne sich zu sehr abstrampeln zu müssen. Das Gewicht inklusive Schaltung liegt bei 6,1 kg – somit um 700 Gramm mehr als das woom 3 ohne Schaltung. Dennoch bleibt das AUTOMAGIC-Modell ein Leichtgewicht im Vergleich zu anderen 16 Zoll-Kinderfahrrädern.

Unser Fazit

Diese Produktinnovation von woom bietet in unseren Augen großes Potential für Kinder, die bereits Übung mit dem Fahrradfahren haben und auch längere Strecken zurücklegen. Besonders für Familien, die auch mit jüngeren Kindern bereits gemeinsame Radtouren unternehmen möchten, ist es optimal.

Mehr Auswahl und Alternativen für Kinderfahrräder in 16 Zoll gibt’s hier…

woom 4 (20-Zoll-Kinderfahrrad)

Mit dem Schuleintritt passt für viele Kinder ein Fahrrad mit 20 Zoll. Wie immer gilt: Wichtig ist die Körpergröße/Schrittlänge: 115 bis 130 cm Größe bzw. 55 cm Schrittlänge.

Tipp: Die kompakte Übersicht zu den 20-Zoll woom bikes gibt es hier.

Dieses 20″ Premium-Kinderfahrrad von woom mit 8 Gängen (leichtgängige SRAM X4 Schaltung per Drehgriff) und dem gewohnt hochwertigen Alurahmen erfüllt die Anforderungen an ein Kinderfahrrad besonders durch das geringe Gewicht von lediglich 7,7 kg hervorragend. Das woom 4 ist geeignet ab einem Alter von ca. 6-8 Jahren.

Beim Test von Stiftung Warentest und ADAC 2022 wurde in den Kategorien „Fahren“, „Eignung für das Kind“, „Handhabung“, „Bremsen“ sowie „Verarbeitung / weitere Sicherheitsaspekte“ der Spitzenplatz belegt. Zu einer Abwertung in der Gesamtbeurteilung auf „mangelhaft“ führte allerdings ein Riss der Tretkurbel am Pedalgewinde beim Dauerbelastungstest, und weil im Sattel der – gesetzlich nicht geregelte – Phthalat-Weichmacher DPHP gefunden wurde. Auszug aus dem Statement des Herstellers: „Der Haarriss im Pedalgewinde der Tretkurbel tritt zwar offenbar im Labor der Stiftung Warentest auf. Die genannten Kurbeln waren bisher aber in der Praxis nicht auffällig.“ Und weiter: „Wir (woom) haben aufwändige Untersuchungen eingeleitet, um das Testergebnis nachzuvollziehen. Es gibt aber keinen Hinweis darauf, dass die Sicherheit eingeschränkt wäre. Das Produkt ist im Sinne des Produktsicherheitsgesetzes als sicher einzuschätzen.

Unser Fazit

Das woom 4 ist für Kinder ab 6 Jahre bzw. einer Körpergröße von 115 cm geeignet, die vorwiegend auf der Straße unterwegs sind. Aufgrund der eher dünnen Bereifung kaum fürs Gelände geeignet.

Aluminium-Rahmen, Carbongabel und kindgerechte Bremshebeln mit geringer Fingerreichweite: Das „woom OFF 4“ 20 Zoll Mountainbike ist mit nur 7,8 kg ein ultraleichtes 20 Zoll-Mountainbike für Kinder ab sechs Jahren. Bei jedem Einzelteil wird hier auf hochwertiges Material und Verarbeitung geachtet. Sogar der Sattel ist speziell auf die Beckenknochen von Kindern angepasst. Der perfekte Einstieg ins Mountainbiken für Kinder ab 6 bis ca. 8 Jahren bzw. einer Körpergröße zwischen 118 und 130 cm.

Unser Fazit

Mit diesem Mountainbike sind sportliche Kinder ab 6 Jahre perfekt fürs Gelände gerüstet.

für die Fahrt in die Schule

Das kleinste Modell der NOW-Serie von woom startet mit diesem 20 Zoll-Kinderfahrrad (Vorderrad 16 Zoll). Der Front-Gepäckträger kann mit bis zu 10 kg Last beladen werden – ausreichend z.B. für Schultasche oder Einkäufe. Gewicht: lediglich 10,5 kg. Geeignet für Kinder ab 6 bis etwa 8 Jahre bzw. einer Körpergröße von 118 – 131 cm.  Inkludiert sind u.a. eine Klingel, hydraulische Scheibenbremsen, Schutzbleche und eine Lichtanlage mit Dynamo. Wir haben das woom NOW 4 getestet – hier zum Video-Testbericht.

Unser Fazit

Das woom NOW 4 ist aufgrund der Rahmengeometrie und der damit verbundenen aufrechten Sitzhaltung optimal für Kinder ab etwa 6 Jahre. Mit dem Frontgepäckträger sehr gut geeignet für die Fahrt in die Schule samt Schulranzen oder für andere Wege des täglichen Lebens, bei denen Lasten transportiert werden sollen. Ob das Design gefällt oder nicht, bleibt letztlich eine persönliche Geschmacksfrage.

Mehr Auswahl und Alternativen für Kinderfahrräder in 20 Zoll gibt’s hier…

woom 5 (24-Zoll-Kinderfahrrad)

Eine Körpergröße von ca. 125 bis 145 cm (sowie Schrittlänge von ca. 69 cm) erreicht ein Kind durchschnittlich mit ca. 7 bis 11 Jahren. Spätestens dann kann und sollte ein 24 Zoll Kinderfahrrad besorgt werden.

Tipp: Die kompakte Übersicht zu den 24-Zoll woom bikes gibt es hier.

Dieses 24 Zoll Kinderfahrrad mit 8 Gängen braucht in punkto Qualität keinen Vergleich scheuen. Mit dem woom 5 Kinderfahrrad bekommt man ein absolut hochwertiges Fahrrad mit nur 8,7 kg Eigengewicht für Kinder ab ca. 7 Jahre.

Unser Fazit

Mit dem woom 5 bekommt man ein 24 Zoll-Fahrrad in verlässlicher Top-Qualität für Kinder mit einer Körpergröße von 125 – 145 cm, die etwa zwischen 7 und 11 Jahren erreicht wird. Für Kinder, die vorwiegend auf Asphalt bzw. der Straße unterwegs sind.

Auch bei diesem 24 Zoll-Kindermountainbike setzt woom auf den leichten Alu-Rahmen und die Carbongabel. Damit wird ein Gewicht von nur 8,6 kg erreicht – im Vergleich zu anderen Kinder-MTBs ein absoluter Spitzenwert. Der speziell entwickelte Vorbau aus geschmiedetem Aluminium garantiert höchste Steifigkeit. 

Unser Fazit

Für sportliche Kinder zwischen 7 und 11 Jahren bzw. einer Körpergröße von 125 – 145 cm ist das „woom OFF 5“ mit 24 Zoll eine perfekte Wahl.

Dieses 24 Zoll Kinderfahrrad (Vorderrad 20 Zoll) ist für Kinder ab etwa 7-11 Jahre geeignet. Der Front-Gepäckträger ist für bis zu 10 kg Last ausgestattet – optimal für Fahrten mit Schultasche oder Einkaufstasche. Das Gewicht: lediglich 11,8 kg. Geeignet für Kinder ab 7 bis 11 Jahre bzw. einer Körpergröße von 125 – 147 cm. Inkludiert sind u.a. eine Klingel, hydraulische Scheibenbremsen, Schutzbleche und eine Lichtanlage mit Dynamo. 

Unser Fazit

Ein robustes und gut durchdachtes Kinderfahrrad für Kinder ab etwa 7 Jahre, die regelmäßig Lasten wie Schultasche oder Einkäufe transportieren möchten. Fürs Gelände kaum geeignet, für den vorgesehen Zweck aber in unseren Augen optimal.

Ein 24 Zoll E-MTB für Kinder ab 7 bis 11 Jahre bzw. einer Körpergröße von 128 – 145 cm in gewohnter Premium-Qualität von woom. Auf äußerst hochwertige technische Komponenten muss man bei diesem Elektrofahrrad trotz des verhältnismäßig geringen Gewichtes von 15,8 kg nicht verzichten. An Board ist ein Antriebssystem ohne Tretwiderstand das bis 20 km/h unterstützt. Dazu ein stabiler und sehr leichter Alu-Rahmen und ein Akku, der sich im Unterrohr „versteckt“ und jederzeit entnehmen lässt. 250 Watt Motorleistung bzw. 55 Nm Drehmoment – ein guter Wert, wenngleich es Modelle mit noch mehr Antriebsleistung gibt.

Unser Fazit

Ein Premium-E-Mountainbike von woom, das speziell auf die Körperstatur und die Bedürfnisse von Kindern ab 7 Jahre abgestimmt ist. Der Preis liegt im Vergleich zu anderen Kinder-E-Bikes im höheren Segment, ist aber durch die hochwertige Ausstattung definitiv gerechtfertigt.

Mehr Auswahl und Alternativen für Jugendfahrräder in 24 Zoll gibt’s hier…

woom 6 (26-Zoll-Kinderfahrrad)

Ab einer Körpergröße von ca. 140 bis 165 cm (Schrittlänge von 78-80 cm) bzw. im Alter zwischen 10 und 14 Jahren wird die letzte Stufe vor einem Erwachsenen-Fahrrad erreicht. Ein Fahrrad mit 26 Zoll ist für Kinder dieser Größe perfekt.

Tipp: Die kompakte Übersicht zu den 26-Zoll woom bikes gibt es hier.

Das größte Kinder- bzw. Jugendfahrrad aus der woom bike-Werkstatt in 26 Zoll: Die SRAM X4 Schaltung ist per Drehgriff mit minimaler Handkraft zu bedienen. Das Herzstück aller Woom Kinderfahrräder: der absolut hochwertige und leichte Alurahmen und nur 9,5 kg Eigengewicht. Passend für Kinder ab etwa 10 bis 14 Jahre bzw. einer Körpergröße von 140 bis 165 cm.

 

Unser Fazit

Das perfekte Straßenfahrrad für Kinder und Jugendliche ab 10 Jahre bzw. 140 cm Körpergröße. Aufgrund der eher dünnen Reifen kaum fürs Gelände geeignet.

Das woom NOW 6 ist mit 26 Zoll (Vorderrad 20 Zoll) für Kinder ab etwa 10 Jahre bis 14 Jahre bzw. Körpergröße 142 bis 167 cm geeignet, die ihre Schul- oder Einkaufstasche mühelos und sicher transportieren möchten. Der Front-Gepäckträger ist für bis zu 10 kg Last ausgelegt. Durch das kleinere Vorderrad fällt der Schwerpunkt niedriger aus – wodurch das Fahrverhalten und die Sicht auch bei Beladung perfekt sind. Gewicht: lediglich 12,6 kg. Im Lieferumfang inkludiert ist u.a. eine Klingel, hydraulische Scheibenbremsen, Schutzbleche und eine Lichtanlage mit Dynamo.

Unser Fazit

Diese Produktinnovation von woom ist optimal für die Fahrt in die Schule oder andere Wege des täglichen Lebens, bei denen Lasten transportiert werden sollen. Das 26 Zoll-Modell ist geeignet für Kinder ab ca. 10 Jahre bzw. 142 cm Körpergröße.

Kinder ab 10 bis ca. 14 Jahre (Körpergröße 140 – 165 cm) bezwingen mit dem „woom OFF 6“ (26 Zoll) jedes noch so anspruchsvolle Gelände. Es wiegt nur 9,3 kg und besteht ausschließlich aus hochwertigen Teilen: Sei es das SRAM X5-Schaltwerk, die federleichte Carbongabel oder die Schwalbe-Reifen mit ADDIX SPEED Gummimischung. Und nicht zuletzt der robuste und äußerst leichte Aluminium-Rahmen.

Unser Fazit

Das perfekte Mountainbike für Kinder und Jugendliche ab 10 bis 14 Jahre bzw. einer Körpergröße von 140 bis 165 cm Körpergröße.

Ein 26 Zoll E-MTB, bei dem alle Komponenten perfekt auf Kinder ab 10 bis 14 Jahre abgestimmt sind: Vom Fazua-Antriebssystem ohne Tretwiderstand, dem gewohnt ultraleichten Aluminium-Rahmen bis hin zur besonders kompakten und leichten Motor-Akku-Einheit. Die Motorleistung von 250 Watt bzw. 55 Nm Drehmoment ist ebenso optimal auf Kinder und Jugendliche abgestimmt, unterstützt wird bis 20 km/h. Der Akku lässt sich bei Bedarf entnehmen – womit das woom UP 6 auch als „normales“ Mountainbike verwendet werden kann. Das Gewicht inklusive Akku: nur 16,6 kg. 

Unser Fazit

Ein sehr leichtes E-Mountainbike, das alle Bedürfnisse von Kindern ab 10 Jahren berücksichtigt und auch in punkto Motorleistung (250 Watt) perfekt auf Kinder und Jugendliche abgestimmt ist.

Kinderhelm von woom

Sicherheit beim Fahrradfahren: Ein Fahrradhelm ist für Kinder Pflicht – und sollte vom ersten Tag an getragen werden. Im Idealfall ist der Helm auch noch farblich auf das Fahrrad abgestimmt. Hier der Fahrradhelm von woom:

Dieser Kinder-Fahrradhelm bietet einen besonders tiefen Schutz über Schläfen und Hinterkopf. Der Magnetverschluss ist einfach zu bedienen. Außerdem ist der Helm gut belüftet und kann mittels tauschbarer Polster und Drehverschluss optimal eingestellt werden. Erhältlich in drei Größen: 46-50 cm (XS) | 50-53 cm (S) | 53-56 cm (M)

Unser Fazit

Der KIDS Helm von woom ist so wie auch die Fahrräder optimal auf Kinder abgestimmt und kann in der Größe feinjustiert werden, damit er optimal passt.

Mehr Auswahl für Kinder-Fahrradhelme gibt’s hier…

Testergebnisse: woom Kinderfahrräder

Während in der Praxis die woom-Kinderfahrräder äußerst beliebt sind und offenbar qualitativ überzeugen, gab es beim Kinderfahrrad-Test von Stiftung Warentest und ADAC im Jahr 2022[3] beim 20-Zoll-Modell von woom (woom 4) eine Überraschung:

  • In den Kategorien „Fahren“, „Eignung für das Kind“, „Handhabung“, „Bremsen“ sowie „Verarbeitung / weitere Sicherheitsaspekte“ wurde jeweils der Spitzenplatz belegt.
  • Zu einer Abwertung in der Gesamtbeurteilung auf „mangelhaft“ führte allerdings ein Riss der Tretkurbel am Pedalgewinde beim Dauerbelastungstest, und weil im Sattel der – allerdings gesetzlich nicht geregelte – Phthalat-Weichmacher DPHP gefunden wurde.
  • Dazu ein Auszug aus dem Statement des Herstellers: „Der Haarriss im Pedalgewinde der Tretkurbel tritt zwar offenbar im Labor der Stiftung Warentest auf. Die genannten Kurbeln waren bisher aber in der Praxis nicht auffällig.“ Und weiter: „Wir (woom) haben aufwändige Untersuchungen eingeleitet, um das Testergebnis nachzuvollziehen. Es gibt aber keinen Hinweis darauf, dass die Sicherheit eingeschränkt wäre. Das Produkt ist im Sinne des Produktsicherheitsgesetzes als sicher einzuschätzen.[4]

Alternativen zu woom Kinderfahrräder

woom ist einer der Vorreiter bei Kinderfahrrädern in Leichtbauweise. In punkto Qualität und Gewicht gibt es aber auch andere Hersteller, die sich vor einem Vergleich nicht scheuen brauchen. Besonders die Kinderräder von Early Rider können hier definitiv mithalten, sie sind im Vergleich zu woom eher für eine sportlichere Fahrweise konzipiert. Aber auch Cube oder Academy (coolmobility GmbH) bietet mittlerweile Kinderfahrräder an, die sehr leicht sind und mit hoher Qualität überzeugen. Und der deutsche Marktführer Puky hat mir der LS-PRO-Serie ebenfalls Kinderfahrräder im Sortiment, die in etwa so viel wiegen wie die vergleichbaren woom-Modelle. Einziger Nachteil: Der Wiederverkaufswert ist bei der Konkurrenz im Vergleich zu woom-Fahrrädern teils niedriger.

Häufige Fragen zu woom Kinderfahrrädern

Wie wähle ich das richtige woom-Fahrrad aus?

Das passende woom-bike richtet sich nach der Körpergröße bzw. Beininnenlänge eines Kindes, die Herstellerangaben sind hier sehr exakt und sollten beachtet werden. Für Fahranfänger bzw. eher unerfahrene Kinder sind die Modelle der woom ORIGINAL-Serie am besten geeignet – sie sind bei der Rahmengeometrie auf eine aufrechte Sitzhaltung ausgelegt, die beim Fahrradfahren lernen hilft. Für sportlichere Kinder sind die MTB-Räder von woom unter der Bezeichnung woom OFF bzw. woom OFF Air die richtige Wahl. Für regelmäßige Fahrten zur Schule sind hingegen die woom NOW-Modelle empfehlenswert, sie sind mit einem Frontgepäckträger ausgestattet. Kinder, die regelmäßig Fahrradtouren zusammen mit den Eltern unternehmen, sind mit den Elektro-MTBs von woom, den woom UP-Modellen, gut beraten.

Welches woom Kinderfahrrad für welche Körpergröße?

Das „woom 1“-Laufrad ist der perfekte Einstieg für Kinder ab ca. 1,5 Jahren bzw. Kinder mit einer Körpergröße von ca. 82-100 cm. Das „woom 2“-Kinderfahrrad mit 14 Zoll ist optimiert für Kinder zwischen 95 – 110 cm Körpergröße. Kinder mit einer Größe zwischen 105 und 120 cm sind mit dem „woom 3“-Fahrrad (16 Zoll) optimal bedient. Das „woom 4“-Kinderfahrrad mit 20 Zoll ist optimal für Kinder zwischen 115 und 130 cm. Das 24 Zoll Kinderfahrrad „woom 5“ ist optimal für Kinder mit einer Größe zwischen 125 bis 145 cm. Und schließlich gibt es noch das „woom 6“ für Kinder zwischen 140 und 165 cm Körpergröße (26 Zoll).
Das Kinder-Mountainbike woom OFF 4 ist ein 20 Zoll-MTB für Kinder ab 118 cm Größe, das woom OFF 5 ein 24 Zoll-MTB für Kinder ab 128 cm Größe, das woom OFF 6 ein 26 Zoll-MTB ab 140 cm Körpergröße.
Das Kinder-Elektro-Moutainbike woom UP 5 ist ein 24-Zoll Elektrofahrrad ab 128 cm Größe, beim woom UP 6 handelt sich um ein 26 Zoll Elektro-MTB für Kinder ab 140 cm Körpergröße.

Was sind die besten Alternativen zu den woom Kinderfahrrädern?

Die Kinderräder von Early Rider können bei Gewicht und Qualität mit woom definitiv mithalten, sie sind im Vergleich zu woom eher für eine sportlichere Fahrweise konzipiert. Aber auch Cube oder Academy (coolmobility GmbH) bieten mittlerweile Kinderfahrräder an, die sehr leicht sind und mit hoher Qualität überzeugen. Und der deutsche Marktführer Puky hat mir der LS-PRO-Serie ebenfalls Kinderfahrräder im Sortiment, die in etwa so viel wiegen wie die vergleichbaren woom-Modelle. Einziger Nachteil: Der Wiederverkaufswert ist bei der Konkurrenz im Vergleich zu woom-Fahrrädern niedriger.

Haben woom bikes kein Licht und keinen Gepäcksträger, Schutzbleche oder Fahrradständer?

Für die individuellen Wünsche bietet woom neben allen Komponenten für ein verkehrstaugliches Fahrrad (Licht, Helm usw.) auch ein sehr umfangreiches Sortiment an Fahrrad-Zubehör an. Zum Beispiel Schutzbleche, Fahrradständer, Radschloss oder auch ein Trainings-Set. Diese Zubehör-Teile sind aber beim Kauf eines woom bikes nicht inkludiert.

Wo werden woom bikes produziert?

woom bikes hat 2013 mit der Fahrrad-Produktion in einem Werk in Tschechien begonnen. Entworfen werden die woom bikes immer noch in Österreich. Später wurde die Herstellung der woom-Kinderfahrräder aber in verschiedene Länder in Südostasien ausgelagert, um das jahrzehntelange Know-how von taiwanesischen Fahrradspezialisten zu nutzen. Das führte allerdings auch zu Diskussionen und Kritik: Ein Interview mit dem Geschäftsführer Christian Bezdeka zu den Arbeitsbedingungen in dortigen Fahrradfabriken kann man hier nachlesen. Seit 2021 wird ein Teil der woom-Fahrräder in Polen, also in Europa, hergestellt.

Wo kann man „woom bikes“ bestellen?

„woom“ vertreibt vom „woom 1“-Laufrad bis hin zur „woom OFF“-Mountainbike-Serie und auch die neuen E-MTBs der Serie „woom UP“ sämtliche Kinderfahrräder über den woom-Onlineshop. Bei Rückgabe, Umtausch oder Versandschaden trägt woom ALLE Versandkosten. Außerdem können sämtliche woom bikes innerhalb 30 Tage kostenlos zurückgesandt werden, wenn das Fahrrad nicht den Vorstellungen entspricht. Mittlerweile sind woom bikes aber online bereits auch bei Händlern wie Amazon oder Otto erhältlich – allerdings zum Teil zu stark erhöhten Preisen.

Haben woom-Fahrräder eine Rücktrittbremse?

Bei woom bikes wird auf eine Rücktrittsbremse generell verzichtet. Eine Rücktrittbremse ist aus verschiedenen Gründen nicht vorteilhaft: Das Losfahren ist nur bei einem Pedalstand ab 13:00 gut möglich, eine Vollbremsung kann nur bei richtigem Pedalstand erfolgen. Früher oder später wird ein Kind eine Handbremse bedienen können und richtig dosieren müssen – je früher ein Kind damit umgehen lernt, desto besser. Fahrrad-Experte Sebastian Tegtmeier von bike-components im Dad’s Talk-Podcast: „Mit einer Rücktrittbremse sollte eigentlich kein Kinderrad mehr ausgestattet sein. Die Reaktionszeit, die man von der Vorwärts- in die Rückwärtsbewegung hat, um die Rücktrittbremse auszulösen, ist einfach zu lang.“

Wie bestimmt man die passende Größe bei einem Kinderfahrrad?

Alle Kinderfahrrad-Größen in Zoll gibt es hier im Überblick. Wichtig bei der Auswahl sind die Körpergröße und die Schrittlänge, aus diesen Maßen ergibt sich die Fahrradgröße in Zoll.

Wie kann ich meinem Kind beim Radfahren-lernen am besten helfen?

Im Idealfall hat euer Kind bereits Erfahrungen auf einem Laufrad gemacht und so den nötigen Gleichgewichtssinn trainiert. In dem Fall ist eine Hilfe kaum mehr nötig. Geht es aber noch nicht ganz ohne Hilfe, dann bitte beachten: nicht den Lenker oder das Rad festhalten, sondern das Kind selbst. Das hilft dem jungen Radler dabei, rascher und besser ein Gefühl der Balance zu finden. Radfahren lernen in 15 Minuten mit Profitipps von woom.

Mehr zu woom Kinderfahrräder

Interviews mit woom-Gründer Christian Bezdeka und woom-CEO Mathias Ihlenfeld

Wir haben woom-CEO Mathias Ihlenfeld einige interessante Fragen zu den Kinderfahrrädern gestellt. Hier die Dad’s Talk-Podcast-Folge mit woom-CEO Mathias Ihlenfeld:

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von Simplecast zu laden.

Inhalt laden

Und hier könnt ihr die Dad’s Talk-Podcast-Folge mit Christian Bezdeka, Mitgründer von woom, anhören:

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von Simplecast zu laden.

Inhalt laden

Erfahrungen mit Kinderfahrrädern von woom

Wir haben uns in unterschiedlichen Online-Foren und Blogs umgesehen und nach Erfahrungsberichten und Statements zu woom bikes gesucht. Einen Meinungs-Auszug von woom-Käufern haben wir hier zusammengestellt:

  • „Bei Woom kannst nichts falsch machen und der Wiederverkaufswert ist auch unschlagbar.“ (bikeboard.at)
  • „Ich bin von dem woom-Fahrrad total begeistert. War zu Anfang recht skeptisch wegen der fehlenden Rücktrittbremse, aber ich habe mich eines besseren belehren lassen. Unser großer Sohn hat erst sehr spät ein Fahrrad ohne Rücktrittbremse erhalten…“ (urbia.de)
  • Das Belter (von Early Rider) ist im Vergleich zum woom schneller, bei Wettrennen und Touren ist das deutlich zu spüren“ (https://www.mtb-news.de/forum/)
  • „Das woom Bike kannst du auf keinen Fall mit einem Puky oder BikeStar Kinderfahrrad vergleichen. Die Dinger haben eine Spitzenqualiät, dafür auch ihren Preis. Lassen sich aber dafür umso besser wiederverkaufen.“ (bikeboard.at)
  • „Das woom 3 im Praxis-Test hat uns und unseren Sohn von Beginn an überzeugt. Während uns Eltern vor allem die hochwertige Verarbeitung und das durchdachte Konzept überzeugt hat, hat unser Sohn einfach sichtlich mehr Spass mit dem woom Bike als mit seinem bisherigen Fahrrad.“ (kinder-spielzeit.de)
  • „kurz: ich würds ohne zu zögern wieder kaufen, ist auch preismäßig absolut konkurrenzfähig, wenn nicht sogar billiger als die anderen. und das allerwichtigste: der kleine will gar nimma absteigen so taugts ihm.“ (bikeboard.at)

Weitere interessante Interviews und Berichte über woom bikes

Unternehmensgeschichte von woom

Christian Bezdeka und Marcus Ihlenfeld: Die beiden Gründer von „woom“ verfolgen keine beliebige Geschäftsidee. Die zwei Väter waren ursprünglich selbst auf der Suche nach einem perfekten Kinderfahrrad – und wurden nicht fündig. Das war der Startschuss für „6 Jahre Tüfteln, ständiges Hinterfragen, Experimentieren und Optimieren direkt am Rad„, bis 2013 das erste woom Kinderfahrrad eine kleine Garagen-Werkstatt in Wien (mittlerweile Klosterneuburg in Niederösterreich) verlassen konnte. Die Verkaufszahlen haben sich in den letzten Jahren vervielfacht, die Leidenschaft und die noch größere Portion Expertise stecken aber bis heute in jedem einzelnen, handgefertigten woom Fahrrad.  woom hat sich damit im Premiumsegment der Kinderfahrräder festgesetzt und ist innerhalb weniger Jahre vom Geheimtipp zum Marktführer in vielen Ländern aufgestiegen.

Kritik an woom

Die woom-Fahrräder wurden bis 2021 Ländern Südostasiens und nicht in Europa produziert, woran es von einigen Seiten Kritik aufgrund der dortigen Arbeitsbedingungen und der langen Transportwege gab. Das Unternehmen begründete das auch damit, dass in Ländern wie z.B. Taiwan das Know-how bei der Fahrradproduktion besonders hoch ist. Seit 2021 wird ein größerer Teil der woom bikes auch in Europa hergestellt.[2] Für Aufregung sorgte auch der Kinderfahrradtest von ADAC und Stiftung Warentest im Jahr 2022: Bei vielen Testkategorien wie „Fahren“, „Eignung für das Kind“, „Handhabung“ oder „Verarbeitung / weitere Sicherheitsaspekte“ wurde jeweils der Spitzenplatz belegt. Zu einer Abwertung in der Gesamtbeurteilung auf „mangelhaft“ führte allerdings u.a. ein Riss der Tretkurbel am Pedalgewinde beim Dauerbelastungstest.[3] Die Reaktion von woom: „Der Haarriss im Pedalgewinde der Tretkurbel tritt zwar offenbar im Labor der Stiftung Warentest auf. Die genannten Kurbeln waren bisher aber in der Praxis nicht auffällig.[5] Und nicht zuletzt die Verfügbarkeit bzw. die langen Lieferzeiten sorgen immer wieder für Kritik. Für den Wiederverkaufswert ist die Verknappung allerdings positiv.

Änderungsprotokoll

  • 26.01.2024: Hinweise zu Alternativen für woom-Fahrräder eingefügt.
  • 07.06.2023: Detailinformationen zu allen woom Kinderfahrrädern eingefügt
  • 16.04.2023: Statement des Herstellers zum Kinderfahrrad-Test von Stiftung Warentest und ADAC ergänzt
  • 15.07.2022: Interviews mit woom-Gründer Christian Bezdeka und woom-CEO Mathias Ihlenfeld eingefügt

Mehr zum Thema

woom bikes

Redaktion