Die besten Hoverboards für Kinder

Worauf man bei der Auswahl eines Hoverboards achten sollte, welche Features für Kinder wichtig sind: Alle Infos und unsere Hoverboard-Favoriten hier im Überblick.

Hoverboards zählen neben den E-Scootern wohl zu den größten Hypes im Bereich E-Mobilität. Besonders Kinder und Jugendliche finden großen Spaß an dem Gefühl, über den Asphalt zu „schweben“. Im öffentlichen Verkehr in Deutschland sind diese Self-balance-Scooter allerdings nicht erlaubt[1], in Österreich ist die Nutzung ist auf Gehwege, Wohn- und Spielstraßen und Fußgängerzonen beschränkt.[2] Diese Boards funktionieren im Grunde wie Segways, allerdings ohne Lenksäule. Die Steuerung erfolgt auch hier über Gewichtsverlagerung in die jeweilige Richtung.

Bei Hoverboards gibt es allerdings deutliche Qualitäts-Unterschiede: Günstige Modelle sind häufig nur mit einer Akkukapazität von 1,5 – 2,0Ah ausgestattet, die Reichweite ist entsprechend gering. Und auch der Ladevorgang dauert bei solchen Boards oft bis zu 6 Stunden. Die üblichen Vollgummi-Räder bieten weniger Fahrkomfort als Modelle mit luftgefüllten Rädern, die im Premium-Bereich bzw. bei Offroad-Hoverboards erhältlich sind. Außerdem sehr wichtig: Das Mindestgewicht laut Herstellerangaben muss erreicht werden, andernfalls funktioniert die Steuerung per Gewichtsverlagerung nicht – das ist vorwiegen bei Kindern relevant.

Wir haben recherchiert, auf welche Details es bei einem Hoverboard ankommt, damit es auch für Kinder geeignet ist. Dazu haben wir Sandro Suess vom deutschen Hersteller Wheelheels interviewt, um zu erfahren, welche technischen Details aus seiner Sicht wichtig sind. Aber auch unsere eigenen Erfahrungen mit mehreren Hoverboard-Modellen sind im Beitrag eingeflossen – ebenso wie die Tipps und Empfehlungen von Vätern aus der Dad’s Life-Community sowie von André Wedel, Kinderfahrzeug-Experte von Miweba, der in unserem Podcast zu Gast war.

Tipp: Den ausführlichen Überblick über weitere Varianten von Hoverboards findet ihr hier.

Checkliste für Kinder-Hoverboards

  • Alter: Damit ein Kind sicher mit einem Hoverboard unterwegs sein kann, braucht es eine gewisse Größe und Reife, sowie einen guten Gleichgewichtssinn. Deshalb sind Hoverboards erst ab rund 7-8 Jahren sinnvoll, wenngleich manche Hersteller eine Empfehlung ab 6 Jahre abgeben. 
  • Gewicht: Das Eigengewicht von Hoverboards liegt bei Kindermodellen bei rund 10 kg – deutlich schwerere Modelle können bei Bedarf kaum getragen werden. Wichtig ist zudem das Mindestgewicht, das laut Hersteller erreicht werden muss, damit die Steuerung des Boards durch Gewichtsverlagerung funktioniert. Das Mindestgewicht liegt je nach Modelle zwischen 20 und 40 kg. Für Kinder und Jugendliche, die weniger wiegen, macht ein Kauf keinen Sinn.
  • Motorisierung: Während Hoverboards für Erwachsene bis zu 800 Watt Gesamtleistung bieten, reicht für Kinder-Hoverboards auch weniger Leistung. Erhältlich sind Modelle ab 2×150 Watt, ausreichend sind jedenfalls Boards mit 400-500 Watt Gesamtleistung. Bei einem hochwertig verarbeiteten Modell, das auch mehrere Jahre hält, macht aber ein vorausschauender Kauf eines Hoverboards mit noch höherer Leistung, das auch für Jugendliche und Erwachsene geeignet ist, durchaus Sinn.
  • Akku: Die erzielbare Reichweite hängt neben dem Fahrergewicht und dem Fahrverhalten von der Akkukapazität ab. Viele günstige Modelle sind mit nur 1,5 – 2,0Ah ausgestattet, im Vergleich dazu bieten die besten Hoverboards bis zu 6,4 Ah und somit eine deutlich höhere Reichweite. Auch bei der Ladedauer gibt es deutliche Unterschiede, wie Sandro Suess, Chief Executive Officer vom deutschen Hersteller Wheelheels weiß: „Produkte aus asiatischer Herstellung benötigen hierfür teilweise bis zu 6 Stunden. Mithilfe von Schnell-Ladegeräten ist die Ladung bei unseren Produkten innerhalb von ca. 1 Stunde abgeschlossen.[3]
  • Reifen: Bei Kindermodellen sind 6,5 Zoll-Reifen üblich, wenngleich auch nichts gegen 8,5 Zoll oder 10 Zoll große Reifen spricht. Üblich sind Vollgummiräder, die allerdings im Vergleich zu luftgefüllten Reifen weniger Fahrkomfort bieten. Sandro Suess von Wheelheels: „Statt sehr harten Vollgummi-Rädern, welche bei der Konkurrenz als “SUV” bezeichnet werden, bieten hochwertige Offroad-Geräte komfortable Reifen mit Luftfüllung für einen hervorragenden Komfort.[3]
  • Sicherheit: Für Kinder gibt es Boards mit Kindersicherheitsmodus, der das Halten des Gleichgewichts erleichtert. Für Fahranfänger definitiv eine Erleichterung und auch aus Sicherheitsgründen wichtig.
  • Schwachstellen: Viele Hoverboards kommen mit Nässe nicht gut zurecht, nur wenige Premium-Boards sind wasserresistent nach Schutzart IP54. Ein plötzlicher Regenschauer kann da schnell zum Problem werden. Zudem quittieren viele Geräte einfach abrupt ihren Dienst, sobald der Akku zu schwach wird. Im Vergleich dazu bieten höherwertige Hoverboards eine rechtzeitige Warnfunktion bei schwachem Akku. Auch Ersatzteile sind bei den vielen Händlern leider kaum bis gar nicht verfügbar.

Unsere 3 Favoriten für Hoverboards für Kinder

Nach welchen Kriterien erfolgt die Auswahl der Produkte?
Wir vertrauen bei der Produktauswahl auf unsere Fachredakteure und Experten. Außerdem fließen die Rückmeldungen der Dad‘s Life-Community sowie seriöse Prüfzeichen, Gütesiegel und Testergebnisse in die Auswahl der von uns empfohlenen Produkte mit ein.

Premium-Modell

Das Alpha Mini ist der „kleine“ Bruder des „Alpha Offroad“-Hoverboards von Wheelheels. Auch dieses Mini-Modell ist mit einer Alu-Karosserie ausgestattet, ebenso wasserdicht nach IP54. Der Unterschied liegt allerdings in der Bereifung. Es werden hier einerseits anstatt Luftreifen Vollgummireifen verwendet, andererseits fallen die Reifen mit 6,5 Zoll kleiner aus – somit klar für Fahrten auf Asphalt ausgelegt. Das Board kommt im Gegensatz zu günstigeren Modellen ohne Mittelgelenk aus und arbeitet nur mit Drucksensoren. Über die App lassen sich viele Parameter anpassen, um das Board auf den eigenen Fahrstil anpassen zu können. Im Vergleich zu anderen Herstellern findet die Entwicklung, Produktion und der Reparaturservice in Deutschland statt. 

Das gefällt uns

  • dank der Drucksensoren sehr gutes und intuitives Fahrgefühl
  • sehr robuste Karosserie
  • zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten per App
  • Produktion, Entwicklung und Service in Deutschland

Das könnte besser sein

  • die hohe Qualität bringt auch einen höheren Preis mit sich

Unser Fazit

Ein Premium-Hoverboard mit 6,5 Zoll-Bereifung, das für Fahrten auf Asphalt ausgelegt ist. Passt für Kinder und Erwachsene, die bei der Qualität keine Abstriche hinnehmen wollen.

399,99 EUR
Richtpreis
Preis-Leistungs-Tipp

Dieses Hoverboard mit einem 700-Watt-Antrieb, aufgeteilt auf zwei Motoren, und einer Spitzengeschwindigkeit von 15 km/h ist dank seiner 8-Zoll-Reifen perfekt für Kinder und Einsteiger und die Nutzung auf ebenem Terrain geeignet. Im Gegensatz zu vielen anderen Modellen in dieser Preisklasse ist bei diesem Board ein Lithium Ionen-Akku von Samsung mit 36 Volt / 4 Ah (144 Wh) verbaut. Die Reichweite beträgt damit geschätzt 10-15 km. Die Höchstgeschwindigkeit, Antriebskraft, Lenkempfindlichkeit und der Ruhemodus können per App angesteuert werden. Integriert ist außerdem ein Lautsprecher, der per Bluetooth angesteuert wird. Damit das Board funktioniert, muss ein Mindestgewicht von 30 kg erreicht werden – das ist mit durchschnittlich etwa 8 Jahre der Fall. 

Das gefällt uns

  • hochwertiger Lithium Ionen-Akku von Samsung, der nach 2-3 Stunden voll aufgeladen ist
  • 700 Watt Antrieb
  • Fahrmodus einstellbar per App – somit sowohl für Kinder/Einsteiger als auch Erwachsene geeignet

Das könnte besser sein

  • Reichweite im Vergleich zu Top-Modellen geringer

Unser Fazit

Ein recht solides Hoverboard mit durchaus hochwertigen Einzelkomponenten, das für Kinder ab 30 kg und somit ab etwa 8 Jahre geeignet ist. Da die maximale Zuladungsgrenze bei 120 kg, kann es aber auch von Erwachsenen verwendet werden. Wer keine höchsten Erwartungen an die Reichweite stellt (etwa 10-15 km), bekommt mit diesem Modell ein Hoverboard mit recht ansprechendem Preis-Leistungsverhältnis.

199,99 EUR
Richtpreis
Offroad-tauglich

700 Watt-Motor und 8,5 Zoll große Reifen, dazu ein Samsung-Akku mit 36 Volt: Dieses Hoverboard ist auf Offroad-Ausflüge ins Gelände ausgelegt – laut Hersteller sind bis zu 15 Grad Steigung möglich. Unserer Erfahrung nach kann es aber aufgrund des Reifenprofils auch problemlos auf Asphalt verwendet werden. Die maximale Geschwindigkeit beträgt 15 km/h, diese und auch die Lenkempfindlichkeit können aber individuell per App angepasst werden – somit ist das Gefährt auch für Anfänger und Kinder gut geeignet. Das Mindestgewicht muss allerdings 30 kg, damit die Steuerung funktioniert – das entspricht einem Alter von durchschnittlich 7-8 Jahren. Das maximale Zuladungsgewicht beträgt 120 kg, somit ist es im Vergleich zu vielen anderen Hoverboards, die auf 100 kg beschränkt sind, auch für schwerere Erwachsene noch geeignet. Die Reichweite wird vom Hersteller mit bis zu 20 km angegeben – unserer Erfahrung nach wird dieser Maximalwert aber nur bei geringem Gewicht und bei optimalen äußeren Bedingungen (Temperatur etc.) erreicht.

Das gefällt uns

  • Lithium-Ionen-Akku von Samsung – somit ein hochwertiger, bewährter Akku
  • Viele Parameter wie z.B. Geschwindigkeit und Lenkempfindlichkeit per App einstellbar
  • maximale Zuladung bei 120 kg

Das könnte besser sein

  • angegebene Reichweite von 20 km kann nur unter optimalen Bedingungen erreicht werden

Unser Fazit

Ein Hoverboard, das im Vergleich zu Billig-Produkten mit hochwertigen Einzelkomponenten ausgestattet ist – inklusive Samsung-Akku. Geeignet für Kinder ab 30 kg Gewicht, also ab etwa 7 bis 8 Jahre – aber auch für Erwachsene bis maximal 120 kg.

259,99 EUR
Richtpreis

Weitere gute Hoverboards für Kinder

Hier eine Auswahl von Hoverboards, die ebenso mit einem Kinder-Modus ausgestattet sind und somit sowohl für Anfänger als auch Erwachsene geeignet sind.

gutes Preis-Leistungsverhältnis

700 Watt Motorleistung (2x 350): Damit erreicht dieses Hoverbard eine Maximalgeschwindigkeit von 15 km/h. Die Akkukapazität /Lithium-Ionen-Akku von Samsung) mit 4,4 Ah im Vergleich zu Spitzenmodellen eher mittelmäßig, immerhin ist damit aber eine Reichweite von 20 km möglich. Die Geschwindigkeit ist per App steuerbar. Mit den 6,5-Zoll-Reifen und dem Self-balance-System ist das Hoverboard eine gute Wahl für Anfänger und Kinder ab einem Gewicht von 30 kg geeignet. Es kann aber auch von Erwachsenen bis 120 kg genutzt werden. Eher für Kinder spannend: Eine LED-Beleuchtung sowie Lautsprecher sind ebenso integriert. Über die App lassen sich u.a. Höchstgeschwindigkeit, Antriebskraft oder Lenkempfindlichkeit einstellen.

Unser Fazit

Ein Hoverboard, das in punkto Leistung, Reichweite und Ausstattung optimal für Anfänger und Kinder geeignet ist. 

Hoverboard für Kinder von Mega Motion
Ein Einsteiger-Modell für Einsteiger mit 6,5 Zoll großen Reifen. Auch ein Bluetooth-Lautsprecher und LED-Licht sind verbaut, insgesamt soll das Design in erster Linie Kinder und Jugendliche ansprechen. Das Board funktioniert ab einem Gewicht von 20 kg und darf bis maximal 100 kg belastet werden. Zur Akkukapazität und der Motorenleistung macht der Hersteller keine exakten Angaben. Da wir aber Rückmeldungen für dieses Board aus unserer Community haben, lässt sich feststellen: Eine Akkuladung hält etwa 15 Minuten, die maximale Geschwindigkeit dürfte bei etwa 15 km/h liegen. Das ist für Kinder in Ordnung, im Vergleich zu Premium-Modellen aber doch deutlich weniger.

Unser Fazit
Ein Hoverboard für Einsteiger und Kinder. Akkukapazität und Geschwindigkeit geringer als Premium-Modelle, aber auch deutlich niedrigerer Preis.
für Kinder und Erwachsene

Ein Sondermodell vom deutschen Hersteller Wheelheels aus der Alpha-Serie, das mit insgesamt 1.000 Watt Leistung zu den leistungsstärksten Hoverboards überhaupt zählt. 25 km/h Spitzengeschwindigkeit sind damit möglich. Auch einen 6,4 Ah großen Akku haben wir bisher noch bei keinem anderen Modell entdeckt. Das ergibt 25 km Reichweite. Ein Rekuperationssystem soll außerdem die Reichweite zusätzlich erhöhen. Unserer Erfahrung nach ist dieser Effekt bei elektrischen Mikrofahrzeugen aber eher gering. Die übrigen Komponenten ähneln den anderen Modellen des Herstellers, also sehr robuste Alu-Karosserie, wasserbeständig nach IP54. Das Reifenprofil und die Reifengröße in 10 Zoll macht das Gefährt auch offroad-fähig.

Unser Fazit

Das Top-Modell schlechthin mit 1.000 Watt Leistung und vergleichsweise sehr großer Akkukapazität. Sehr groß bzw. hoch ist im Vergleich zu anderen Modellen aber auch der Preis, wenngleich dieser in unseren Augen hier gerechtfertigt ist. Auch deshalb weil der Hersteller einen verlässlichen Kundenservice samt Ersatzteilverfügbarkeit bietet. Somit ein Hoverboard für erfahrene Fahrer, die keine Kompromisse bei der Qualität eingehen wollen.

Premium-Modell mit 10 Zoll-Luftreifen

Massive Alu-Karosserie, 20 km/h Spitze, 10 Zoll große luftgefüllte Offroad-Reifen und ein überdurchschnittlich großer Akku mit 5,8 Ah, der innerhalb etwa 90 Minuten wieder aufgeladen werden kann: Dieses Hoverboard zählt definitiv zu den Premium-Modellen. Es ist zudem wasserdicht nach IP54. Mit den großen Reifen samt ausgeprägtem Profil ist auch das Befahren von Schotterwegen oder Wiesen gut möglich. Im Vergleich zu den meisten anderen Hoverboards sticht dieses Hoverboard außerdem mit einer sehr robusten, 3 mm dicken Alu-Karosserie hervor. Einzigartig ist außerdem, dass dieses Gefährt in Deutschland produziert wird und auch Ersatzteile über den Kundenservice erhältlich sind. Das Hoverboard kann bereits ab einem Gewicht von 20 kg verwendet werden – das entspricht einem Alter von etwa 5-6 Jahren. Wir empfehlen eine Verwendung aus Sicherheitsgründen aber erst ab frühestens 7-8 Jahre.

Unser Fazit

Ein Premium-Hoverboard mit sehr hochwertiger und robuster Verarbeitung, dazu 10 Zoll große Luftreifen, somit auch Offroad-tauglich. Verwendung möglich ab 20 kg Körpergewicht, somit theoretisch bereits ab etwa 5-6 Jahre. Wir empfehlen Hoverboards frühestens ab etwa 7-8 Jahre. Dieses Gefährt ist aber ebenso für Erwachsene geeignet.

Hoverboard-Sitze für Kinder

Ein gänzliches anderes Fahrerlebnis bieten Hoverboards, wenn sie mit einem passenden Sitz verbunden werden. Das Hoverboard wird in diesem Fall als Motor eingesetzt, insgesamt ähnelt ein solches Gefährt am ehesten einem motorisierten Go-Kart.

Universal-Hoverboard-Sitz von EasyCruiser
1.593 Bewertungen
Universal-Hoverboard-Sitz von EasyCruiser
Diese Hoverboard-Erweiterung passt für (fast) alle Hoverboards mit einer Reifengröße ab 6,5 bis maximal 10 Zoll. Die Größe bzw. Länge kann in sechs Stufen eingestellt werden, womit es sowohl für Kinder als auch Erwachsene geeignet ist. Die Montage dauert etwa 5-10 Minuten, die meisten Teile sind bereits vormontiert.

Unser Fazit
Robustes Gestänge, individuell einstellbar und einfache Montage: Mit diesem Hoverboard-Sitz macht man alles richtig, wenn sowohl Kinder als auch Erwachsene damit fahren wollen.
Hoverboard-Sitz von Wheelheels
Dieses Hover-Kart passt mit Sicherheit für alle Hoverboard-Modelle von Wheelheels, unserer Einschätzung nach aber auch für viele anderen Modelle ab 6,5 bis 10 Zoll. Im Gegensatz zu anderen Hoverboard-Sitzen ist dieses Modell sogar gefedert, womit der Fahrkomfort noch höher ist. Der vordere Reifen wird allerdings teils bemängelt, da er teils unwucht sein dürfte. Sollte das der Fall sein: Der Hersteller bietet einen deutschen Kunden-Support, über den ggf. ein Austausch organisiert werden kann.

Unser Fazit
Hoverkart, bei dem der Sitz gefedert ist und somit mehr Fahrkomfort bietet. Passt für alle Modelle von Wheelheels, erfahrungsgemäß aber auch für andere Modelle ab 6,5 bis 10 Zoll.

Bestseller: Hoverboard Kinder

Wir haben die beliebtesten Hoverboards für Kinder in einer Bestseller-Liste für euch aufbereitet (die Auswahl wird täglich aktualisiert).

Was wird am häufigsten gekauft?
Keine Empfehlung ist so glaubwürdig wie ein verifizierter Kauf. Deshalb suchen unsere Crawler täglich die meistverkauften Produkte auf Amazon aus jeder relevanten Kategorie. Das Ergebnis zeigen wir in den Bestseller-Listen.

Häufige Fragen zu Kinder-Hoverboards

Worauf muss man bei Hoverboards für Kinder achten?

– Mindestgewicht: Wird das vom Hersteller angegebene Mindestgewicht nicht erreicht, ist eine Steuerung des Hoverboards durch Gewichtsverlagerung nicht möglich. Das Mindestgewicht liegt je nach Modell meist zwischen 20 und 40 kg.
– Motorisierung: Für Kinder werden Modelle ab 2×150, also gesamt 300 Watt Motorleistung angeboten. Je nach Größe und Gewicht sind Modelle bis 2×250 Watt für Kinder optimal.
– Räder: die übliche Größe bei Hoverkarts für Kinder liegt bei 6,5 Zoll. Es spricht aber nichts dagegen, ein Board mit größeren Reifen zu verwenden. Üblich sind Hartgummireifen, mehr Fahrkomfort bieten allerdings Modelle mit Luftreifen.
– Akku: Lithium-Ionen-Akkus mit Samsung-Zellen sind langlebiger als Akkus mit Billigzellen, auch die Ladezeiten sind bei hochwertigen Modellen deutlich kürzer.

Wie wähle ich das passende Hoverboard für ein Kind aus?

– Gewicht: Die Auswahl richtet sich auch nach dem Körpergewicht. Das Mindestgewicht laut Hersteller muss erreicht werden, andernfalls ist keine Steuerung durch Gewichtsverlagerung möglich.
– Motorleistung und Geschwindigkeit: Für Kinder und Jugendliche mit eher geringem Körpergewicht reicht ein Modelle mit 2×150 Watt. Schwerere Kinder bzw. für Kinder die bereits Erfahrung im Umgang mit einem Hoverboard haben, kann auch ein Hoverboard mit 2×250 Watt oder mehr ausgewählt werden. Die Höchstgeschwindigkeit bei Fahranfängern sollte 15 km/h nicht überschreiten, um sich langsam „herantasten“ zu können.
– Personen mit höherem Körpergewicht sollten ein Hoverboard mit 2×400 Watt wählen, um trotz des höheren Gesamtgewichts eine passable Beschleunigung zu erreichen.
– Modelle mit bis zu 15 km/h reichen für Einsteiger und Kinder. Für geübte Fahrer gibt es Hoverboards mit bis zu 30 km/h – wobei durch das höhere Gesamtgewicht, bedingt durch den Kartaufsatz, meist eine etwas geringere Geschwindigkeit erreicht wird.

Welche Qualitätsunterschiede gibt es bei Hoverboards?

Unterschiede gibt es sowohl bei der Bereifung, als auch beim Akku und bei der Verfügbarkeit von Ersatzteilen. Sandro Suess von Wheelheels: „Als Beispiel sind hier unsere Akku-Systeme zu erwähnen, welche – im Gegensatz zu Hoverboards aus asiatischer Herstellung – bis zu 6.4Ah Kapazität besitzen, statt 1.5 – 2.0Ah. Ladevorgänge sind bei unseren Produkten mithilfe von Schnell-Ladegeräten innerhalb von ca. 1h abgeschlossen. Produkte aus asiatischer Herstellung benötigen hierfür teilweise bis zu 6h.“

Günstige Hoverboards sind zudem meist mit Hartgummireifen ausgestattet – im Vergleich dazu bieten Premium-Boards mit luftgefüllten Reifen höheren Fahrkomfort, das ist vor allem bei Offroad-Hoverboards relevant.
Weitere Qualitätsunterschiede gibt es auch bei der Wasser- und Feuchtigkeitsresistenz: Nur einige wenige hochwertige Hoverboards sind feuchtigkeitsresistenz, die sehr günstigen Modelle hingegen nicht. Nicht zuletzt gibt es auch große Unterschiede bei der Karosserieausführung: Die Karosserie bzw. die Schutzbleche sind bei hochwertigen Hoverboards oftmals aus Aluminium und somit deutlich robuster. Bei eher minderwertigen Modellen wird die gesamte Karosserie meist aus Kunststoff hergestellt.

Welche Hersteller und Marken von Kinder-Hoverboards sind empfehlenswert?

– Wheelheels (made in Germany)
– Robway (Premium-Segment)
– Mega Motion
– RCB
– GeekMe

Welchen Nutzen bringt ein Hoverboard für Kinder?

Ein Hoverboard mit Sitz ist keine Alternative als Fortbewegungsmittel im öffentlichen Verkehr – bringt aber dennoch eine Menge Fahrspaß. Koordination und Gleichgewichtssinn werden trainiert – somit ein perfektes Freizeitfahrzeug für Kinder und Jugendliche.

Fazit: Welches Hoverboard für Kinder ist das beste?

Hoverboards mit hochwertigem Lithium-Ionen-Akku, einem Sicherheitsmodus, an Kinder angepasster Motorleistung und 6,5 oder 8,5 Zoll-Bereifung sind für Kinder die beste Wahl. Die besten Hoverboards in unserem Vergleich sind:

  1. Hoverboard 'Offroad Alpha' von Wheelheels: Premium-Modell mit 10 Zoll Luftreifen und großem Akku, geeignet für Kinder und Erwachsene
  2. Hoverboard 'HX310s' von Bluewheel : Kinder-Hoverboard inklusive Sicherheitsmodus
  3. Hoverboard für Kinder und Erwachsene ‚X2 Offroad‘ von Robway: 15 km/h Spitze bzw. 700 Watt Leistung, Mindestgewicht 30 kg

Mehr zu Hoverboards für Kinder

Anfrage bei Wheelheels

Wir haben uns gefragt, in welchen Details sich hochwertige von minderwertigen Hoverboards unterscheiden und was beim Akku oder auch der Bereifung wichtig ist. Wir haben deshalb direkt bei einem der wenigen deutschen Hersteller von Hoverboards nachgefragt: Wheelheels aus Alfeld in Bayern. Das Unternehmen entwickelt und produziert Hoverboards, E-Scooter und E-Skateboards in Premium-Qualität. Hier die Antworten von Sandro Suess, Chief Executive Officer bei Wheelheels[3]:

„Als Beispiel sind hier unsere Akku-Systeme zu erwähnen, welche – im Gegensatz zu Hoverboards aus asiatischer Herstellung – bis zu 6.4Ah Kapazität besitzen, statt 1.5 – 2.0Ah. Ladevorgänge sind bei unseren Produkten mithilfe von Schnell-Ladegeräten innerhalb von ca. 1h abgeschlossen. Produkte aus asiatischer Herstellung benötigen hierfür teilweise bis zu 6h.“

Sandro Suess, Wheelheels zum Thema Akkus bei Hoverboards (20. April 2023)

„Statt sehr harten Vollgummi-Rädern, welche bei der Konkurrenz häufig als “SUV” bezeichnet werden, bieten unsere Premium-Offroad-Geräte komfortable Reifen mit Luftfüllung für einen hervorragenden Komfort. Unterschiede zwischen minder- und hochwertigen Hoverboards:

  • Luftgefüllte Reifen, statt Vollgummi-Räder (“Fake SUV”)
  • Wasser- / Feuchtigkeitsresistenz
  • Massive Karosserieausführungen (Schutzbleche und / oder Karosserie aus Aluminium)
Sandro Suess, Wheelheels zum Vergleich von hochwertigen zu minderwertigen Hoverboards (20. April 2023)

„Maßgebliche Unterschiede bestehen im After-Sale: Hoverboards – und E-Mobility-Produkte allgemein – sind nicht für ein Schaufenster gemacht, sondern werden täglich benutzt und dadurch stark beansprucht. Es ist deswegen schlicht skurril, dass kein anderer in Europa ansässiger Hoverboard-Händler einen Ersatzteil-Service anbietet oder gar einen Reparaturservice. Ein angeblich “grünes” E-Mobility-Produkt wandert deswegen oftmals aufgrund eines kleinen Schadens einfach in den Restmüll.“

Sandro Suess, Wheelheels zum Thema Ersatzteilverfügbarkeit und Nachhaltigkeit bei Hoverboards (20. April 2023)

„Unsere Artikel sind so designed und entwickelt, dass sie die Kundenansprüche anspruchsvoller europäischer Kunden erfüllen können. Des Weiteren erfüllen die Artikel in vollumfänglicher Art und Weise die in Europa geltenden Richtlinien zur Produktsicherheit, Zertifizierungsvorschriften und Nachhaltigkeit.“

Sandro Suess, Wheelheels (20. April 2023)

Experten-Interview: André Wedel über Hoverboards

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Wir haben den Produktexperten André Wedel von Miweba im Dad’s Life Podcast u.a. gefragt, auf welche Details man bei Hoverboards achten muss und welche Modelle und Marken zum Premium-Segment zählen.

Änderungsprotokoll

  • 16.02.2024: Modell W2 von Robway als Preis-Leistungsempfehlung eingefügt.
  • 02.12.2023: Aktuelle Hoverboard-Modelle recherchiert und die Top-Modelle im Beitrag ergänzt.
  • 21.04.2023: Antworten auf die Anfrage beim deutschen Hoverboardhersteller Wheelheels eingefügt
  • 12.03.2023: Neue Hoverkart-Modelle für Kinder recherchiert und im Beitrag eingefügt
  • 02.10.2022: Häufige Fragen zu Hoverboards ergänzt, Testergebnisse für Kinder-Hoverboards recherchiert (keine Ergebnisse)

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Redaktion