Welche Kinderfahrzeuge sind wirklich empfehlenswert? [Podcast]

Und gibt es einen pädagogischen Wert bei Elektroautos für Kinder? Diese und mehr Fragen klären wir im „Dad’s Talk“ mit Miweba-Produkt- und Marketing-Profi André Wedel.

Egal, ob Kinder-Elektroautos, E-Scooter oder Whirlpools: Bei Miweba findet man so ziemlich alles, was das Freizeit-Herz begehrt.

Aber welche Produkte taugen wirklich im Alltag? Auf welche Kaufkriterien muss man achten? Was sind die beliebtesten Modelle? Und haben Kinderfahrzeuge wirklich einen pädagogischen Wert?

Um auf diese und noch mehr Fragen qualifizierte Antworten zu bekommen, haben wir bei Miweba direkt nachgefragt. Besser gesagt, bei André Wedel.

Wenn ein Kind in einem Elektroauto fährt, dann fördert das die Selbstständigkeit. Das Kind lernt Eigenverantwortung auf eine spielerische Art und Weise kennen. Es muss selbst Entscheidungen treffen und Risiken abwägen. In Summe haben Elektroautos einen erheblichen pädagogischen Wert und unterstützen bei der Erziehung.
André Wedel
Kinderfahrzeug-Experte

Der Marketing- und Produkt-Profi gibt uns einen spannenden Einblick in das Sortiment des deutschen Online-Shops und geht im Detail auf eine Vielzahl von Produkt-Kategorien ein.

Wer also auf der Suche nach einer kompetenten Beratung ist, sollte unbedingt in diese Folge reinhören.

Dad’s Life im Gespräch mit André Wedel

Hier könnt ihr die gesamte Folge mit André Wedel anhören:

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von Simplecast zu laden.

Inhalt laden

Welche Kinderelektroauto-Modelle zählen bei Miweba zu den Bestsellern?

André Wedel: Grundsätzlich sind die lizenzierten Modelle die beliebtesten. Speziell Mercedes-Elektroautos sind da ganz vorne mit dabei. Bei Kinderfahrzeugen für ein Kind sind das Modell GLA 45 und die G-Klasse G63 die Topseller. Bei den Kinderfahrzeugen für zwei Personen ist der Jeep Wrangler sehr beliebt. Der hat mehr Wumms und insgesamt vier Motoren mit 35 Watt. Es ist wichtig, dass die Motorenleistung gegeben ist, wenn zwei Kinder im Fahrzeug sitzen. Bei den Arbeitsfahrzeugen hat unser UTW A730 die Nase vorne. Das ist ein richtig großes Fahrzeug, hat sechs Reifen und ebenfalls vier Motoren. Und ist für Kinder von drei bis sechs Jahren geeignet. Bei den Quads ist unser 1.000 Watt Racer-Quad mit 25 km/h der Verkaufsschlager.

Sind Kinderfahrzeuge mit Verbrennungsmotor noch nachgefragt?

Wedel: Wir bieten schon noch Benziner an, aber nicht mehr so stark. Es geht da auch um die Nachhaltigkeit. Und auch die Wartung ist aufwändiger. Aber sie haben auch mehr Kraft. Unser S8 ist sehr beliebt und schafft bis zu 50 km/h.

Welche Sicherheits-Features sind unverzichtbar?

Wedel: Alle, die es gibt. Wir sprechen von Kinderprodukten, die motorisiert sind. Da kann also immer etwas passieren. Deswegen ist es für uns wichtig, die Sicherheit auf einem hohen Level zu halten. Das bedeutet zum Beispiel, dass alle Kinderfahrzeuge drosselbar sind. Entweder mittels Geschwindigkeitsstufen (Elektro) oder einer Stellschraube (Benziner).

Das wichtigste Feature ist aber die Fernbedienung. Eltern können während des Fahrens zuschauen und direkt eingreifen. Das Beste dabei: Die Fernbedienung dominiert gegenüber dem Fahrverhalten. Sollte das Kind also Gas geben, die Eltern aber bremsen, bremst das Fahrzeug auch. Was auch noch wichtig ist, ist die Softstart-Funktion. Bei vielen unserer Konkurrenten ist es nicht selbstverständlich, dass es das gibt. Wenn das Kind beispielsweise in der höchsten Geschwindigkeitsstufe ist und dann auf das Gas drückt, kann es sein, dass ohne Softstart-Funktion der Kopf nach hinten kippt und das Kind sich im Nacken verletzt.

Unsere Kinderautos haben auch alle Sicherheitsgurte, damit es kein Kind aushebelt. Ebenfalls unerlässlich ist die automatische Bremsfunktion. Das bedeutet, dass wenn das Kind vom Gas loslässt, rollt das Auto nicht aus, sondern es kommt zum Stillstand. Kinder müssen erst ein Gefühl entwickeln und haben nicht am Schirm, dass es zum Ausrollen kommen könnte, wenn es vom Gas loslässt. Mit der automatischen Bremsfunktion wird verhindert, dass sie wo dagegenkrachen.

Wie oft kommt es zu Unfällen mit Kinderautos?

Wedel: Es passiert so gut wie gar kein Unfall. Natürlich gibt es immer wieder mal Zwischenfälle, aber alle unserer Fahrzeuge sind geprüft und werden in unserer eigenen Werkstätte getestet. Jedes Auto, das wir verkaufen, wird vor Ort auf Herz und Nieren geprüft. Und zwar von unseren Fachkräften.

Ab welchem Alter macht ein Kinderelektroauto Sinn?

Wedel: Grundsätzlich sagen wir, dass man unsere Kinderautos ab einem Alter von drei Jahren fahren kann. Und je nach Modell bis sechs Jahren. Die Eltern müssen aber individuell schauen, ob das Kind kognitiv und motorisch fit genug ist. Wir haben auch Modelle wie das Supercar im Sortiment, das man locker bis zu einem Alter von zehn Jahren fahren kann. Bei den Kinder-Quads kann sich das Alterslimit auch nach oben schieben.

Welche Bereifung wird bei Kinderautos am meisten empfohlen?

Wedel: Grundsätzlich gibt es bei unseren Fahrzeugen drei verschiedene Reifenarten. Das eine ist ein Plastikreifen mit einem Weichgummiring in der Mitte. Dann haben wir einen Hartgummireifen und einen EVA-Schaumreifen. Bei einem Reifen mit Weichgummiring findet der Kontakt zum Boden stets auf Gummi statt. Wir schauen, dass wir keine Reifen haben, wo Plastik auf Boden trifft. Denn damit kann der Boden zerkratzen oder auch der Reifen in Mitleidenschaft gezogen werden.

Wir empfehlen die EVA-Schaumreifen, weil die am weichsten sind und den besten Grip haben. Durch den weichen EVA-Schaum sind sie auch geräuscharm und langlebig. Und wenn mal ein Reifen auszutauschen wäre, haben wir alle Ausführungen bei uns da und können jederzeit Ersatzreifen zuschicken.

Welche Motorisierung ist für welches Alter/Gewicht geeignet?

Wedel: Die Motorleistung wird ja in Watt gemessen. Es gibt verschiedene Akkus mit 6, 12 oder 24 Volt. Die kleinen Autos fangen bei 50 Watt an, sind für eine Person ab drei Jahren und bis ca. 30 Kilo geeignet. Das geht dann stufenweise hoch bis zu Autos, die 70, 90 oder sogar 180 Watt haben. In Autos mit 180 Watt haben dann zwei Kinder Platz, das Belastungsgewicht liegt bei 50, 60 Kilo. Es kommt natürlich aber auch auf die Strecke an, die man fährt. Bei hügeligen Strecken muss man das Gewicht etwas runterfahren, im Flachland können dagegen locker zwei 5-Jährige damit fahren.

Bieten Kinderautos auch einen pädagogischen Mehrwert?

Wedel: In erster Linie bieten sie natürlich Spaß für die Kinder. Aber das Ganze geht einher mit einem großen pädagogischen Mehrwert. Wenn ein Kind in einem Elektroauto fährt, dann fördert das in erster Linie die Selbstständigkeit. Das Kind lernt Eigenverantwortung auf eine spielerische Art und Weise kennen. Es muss selbst Entscheidungen treffen und Risiken abwägen. Die Aufmerksamkeit des Kindes wird extrem gefördert.

Auch das Zusammenspiel mit den Eltern ist wichtig, weil Eltern ihre Kinder auf sämtliche Verkehrsregeln sensibilisieren können. Das kommt den Kindern später zugute, wenn sie auf das Fahrrad steigen. Summa summarum haben Elektroautos also einen erheblichen pädagogischen Wert und unterstützen bei der Erziehung.

Welche Qualitätskriterien sind bei der Auswahl von SUP-Boards entscheidend?

Wedel: Alle SUP-Boards, die wir anbieten, sind mit einem Drop-Stitch-Material ausgestattet. Das sind zwei Lagen, die mit vertikalen Verbindungsfasern verstärkt werden. Das ermöglicht, einen hohen Druck im Board selbst aufzubauen. Deswegen sind sie sehr stabil und wenn sie aufgepumpt sind, werden die richtig hart. Wir haben mit Ariki, Mapuna und Moana drei Modelle im Sortiment, auf die wir fünf Jahre Garantie anbieten.

Das Ariki ist der Allrounder, der auch für Anfänger geeignet ist bzw. können Kinder mit der 230 cm-Variante dieses SUPs fahren. Das Mapuna ist etwas schmäler und das sportlichere Gerät für ambitionierte SUP-Fahrer. Das Moana ist unser Premium-Board und sogar doppellagig. Wenn man damit mal gegen einen Felsen kracht, passiert gar nichts, weil es sehr stabil ist.

Was unterscheidet hochwertige von minderwertigen Hoverboards?

Wedel: Wir vertreiben mit Robway Hoverboards im Premium-Segment. Dabei achten wir speziell darauf, dass die Lithium-Ionen-Akkus mit Samsung-Zellen ausgestattet sind. Im Gegensatz zu Akkus mit Billig-Zellen ist der Ladezyklus wesentlich kürzer und auch die Lebensdauer ist länger. Denn Akkus tauschen ist ein kostspieliges Unterfangen.

Außerdem bieten wir zu den Robway-Hoverboards eine App an, mit der du das Hoverboard vom Smartphone aus monitoren und steuern kannst. Zusätzlich gibt es eine Fehleranalyse, wenn man zum Beispiel mal wo dagegen kracht und das Board nicht mehr rund läuft. Das beschleunigt den gesamten Prozess natürlich enorm.

Wedel: Es gibt zwei Geschwindigkeits-Kategorien: Bei E-Scooter bis 25 km/h bedarf es einer Mofa-Prüfbescheinigung. Ansonsten darf man sie nicht im Straßenverkehr benutzen. Bei Elektroscooter bis 45 km/h braucht es eine Fahrerlaubnis der Klasse A, M oder B. Wir bieten Roller mit Sitz und Korb an, das heißt das sind keine reinen Freizeitprodukte, sondern man kann auch kleine Erledigungen im Alltag erledigen.

Benötigt man für Elektroscooter eine Versicherung?

Wedel: Die straßenzugelassenen E-Scooter, die wir anbieten, werden mit einem COC-Dokument ausgeliefert. Damit kann der Kunde zu einer Kfz-Versicherung seiner Wahl gehen und das Gerät anmelden.

Welche Qualitätskriterien muss man bei Gartenpools beachten?

Wedel: Es gibt vier Bausteine, was die Wasserqualität angeht. Das Material ist ein antibakterielles Material, wodurch sich Krankheitserreger und Keime schwertun, sich zu bilden. Das Ganze wird unterstützt von einem UVC-Strahlensystem. Das ist eine kleine Box im Pool, die sendet UVC-Strahlen aus, die auch nochmal desinfizierend wirken.

Zusätzlich gibt es Ozongeneratoren, die in den Pools verbaut sind und Ozon abgeben. Dadurch wird die Keimbildung bis zu 90 Prozent verhindert, ohne dass man überhaupt zusätzlich das Wasser chlorieren muss. Das vierte Tool wären dann Wasseraufbereitungsmittel. Damit kann man das Wasser clean und frisch halten.

Worauf muss man bei einem Gaming-Stuhl achten?

Wedel: Hier ist es wichtig, dass man nicht nur nach der Optik geht. Man muss zuerst schauen, welcher Stuhl für welche Größe geeignet ist. Wir haben beispielsweise den Pulse, der für Kinder bzw. kleinere Personen geeignet ist. Dann gibt es den Predator für normal große Menschen, zum Beispiel für Jugendliche im Alter von 15, 16 Jahren. Und wir haben mit den Mercenary ein Modell, der für überdurchschnittlich große Personen passt.

Unsere Stühle sind je nach Modell mit verschiedenen Features ausgestattet. Viele werden mit einem Nacken- oder Lendenkissen ausgeliefert, das heißt man hat im LWS- und im HWS-Bereich eine Stütze. Was wichtig ist, wenn die Gaming-Session die 4-Stunden-Marke knackt.

Entscheidend ist auch, wie sich die Rückenlehne verhält. Unsere Gamingstühle haben eine Wipp-Mechanik, das bedeutet, wenn man sich zurücklehnt, bleibt der Neigungswinkel in der Wirbelsäule gleich, weil sich die Sitzfläche mit der Rückenlehne zusammen bewegt. Das macht den Stuhl besonders ergonomisch. Bei einigen unserer Modelle kann man auch die Rückenlehne um 135 Grad nach hinten klappen und zwischendurch ein Nickerchen machen.


Mehr zum Thema

Kinderfahrzeuge

Rutschfahrzeuge

Tretfahrzeuge

Kinderfahrzeuge mit Antrieb

Dad’s Life Podcast

Alle Infos zum Dad’s Life Podcast „Dad’s Talk“
Redaktion